Sag uns, was los ist:

Finger weg von unserem Tafelsilber,

der Kurfürstlichen Rathauszeile!

Dafür haben unsere Eltern und Großeltern hart arbeiten müssen.

Unser Rathaus soll Rathaus bleiben, und zwar mit allen Bürgerdiensten. Die Zentralisierung nach Bonn war ja wohl ein Flop. Die Stadt mietet auf der Koblenzerstr. ein Haus um die Mitarbeiter aus dem "neuen" Rathausbau heraus zu holen, anstatt sie im alten Rathaus unterzubringen. Wenn Bonn sagt wir müssen sparen, dann meinen sie Godesberg muss sparen. Verwundert stellt die Verwaltung fest das unser Kurfürstenbad marode ist. All die Jahre zuvor hat man nicht"s getan, und komischerweise ist es jetzt kaputt...

Das ist der uralte Trick, man lässt das Gebäude Jahrzehnte lang vergammeln, um dann festzustellen das eine Sanierung zu teuer ist, also wird es verkauft, genau wie unsere Rathauszeile. Ein besonders gelungenes Beispiel ist die Musikschule, dort sollten die Proberäume schallisoliert werden. Die Verwaltung erklärte uns, das Schallschutz so schwer ist, das die Böden und Decken das nicht tragen können. Also verkaufen wir...

Die Wahrheit ist, Schallschutz wiegt nichts, in Proberäumen und Tonstudios werden Schaumstoffmatten verwendet, die einfach an Wände getackert werden. Für Bonn sind wir mittlerweile nur noch der südliche Stadtteil. Ich will das man respektvoll von der Stadt Bad Godesberg spricht. Sollte unsere Rathauszeile, unser Rathaus, wirklich verscherbelt werden, dann sollen die Politiker und Parteien bei Namen genannt werden die für den Ausverkauf verantwortlich sind.

Und ich will eine klare Stellungnahme unserer Bezirksbürgermeisterin Simone Stein-Lücke!

Die Bürger von Godesberg sind unzufrieden mit der Politik, sie haben uns gewählt, sie gaben uns ihr Vertrauen, damit wir uns für Godesberg einsetzen, und wenn wir das nicht tun, dann führt das zu Politikverdrossenheit.

"Die Godesberger"

Juppi Schaefer

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Veröffentlicht
09. Juli 2016, 00:00
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