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Wenn einer eine Reise tut…

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Wenn einer eine Reise tut…

Siebtklässler begeistern an St. Xaver mit Humor, Tanz und Gesang

Am Gymnasium St. Xaver nahmen die Siebtklässler des Neigungsfachs Theater ihr Publikum in der Aula des ehemaligen Missionshauses mit auf eine lustige Busreise nach Paris. Dabei begeistern die jungen Schauspieler die Zuschauer im Saal mit Gesang, Tanz und einer großen Portion Humor.

"Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen" - ihre Stufenfahrt in die französische Hauptstadt hatten sich Matti, Schlummi, Fips, Kante, Qualle und die anderen Kids um Reiseleiter Kurt Kaiser anders vorgestellt. "Paris find ich blöd. Jetzt gurken wir schon fünf Stunden auf der Autobahn rum und sind immer noch nicht da", beschwert sich Qualle gleich in der ersten Spielszene des Stücks nach einer Idee von Hans-Georg Kraus, das von den Schülern des Neigungsfachs Theater der Jahrgangsstufe Sieben auf die Aula-Bühne des Gymnasiums St. Xaver gebracht wurde.

Leider hat sogar Busfahrer Herr Kampschulte anscheinend gar keinen Plan, wo die Reise hingehen soll: "Dürfte ich um etwas Ruhe im Bus bitten, ich kenne mich hier nämlich nicht aus". Aber auch die Schüler im Kleinbus auf dem Weg in die Seine-Metropole glänzen mit Nichtwissen: "Laut Karte kommen wir durch Köln und vier Dörfer... und dann kommt schon Paris". Eines dieser Dörfer ist übrigens Aachen - von den Kids ausgesprochen wie das, was sich normalerweise in der Windel eines Kleinkindes findet. Bei den Zuschauern sorgt diese Verwechslung für deftige Lacher.

Dazu kommen lediglich rudimentär vorhandene Kenntnisse der französischen Sprache und das Chaos ist perfekt. Da enden die richtungsweisenden Hinweise ortskundiger Landsleute auch beinahe mal in einer Schlägerei: "Gosch?! Ich gebe dir gleich was auf die Gosch", schimpft Busfahrer Kampschulte in Unkenntnis des französischen Wortes für "links". Und dann wird die fröhlich im Kreis fahrende Schülergruppe aus dem eigentlich gar nicht so fernen Deutschland auch noch von der Gendarmerie angehalten. Merde alors!

Nichts ahnend, dass sie sich schon längst mitten in Paris befinden, dreht der Bus mit der inzwischen ziemlich genervten jugendlichen Reisegruppe seine Runden durch die berühmt-berüchtigten Kreisverkehre der französischen Hauptstadt - sehr zur Freude des Publikums, das bei den Gesangs- und Tanzeinlagen der talentierten Schauspieltruppe begeistert im Rhythmus mitklatscht oder in den Text von Namikas Sommerhit "Je ne parle pas français" mit einstimmt.

Mit viel Spielfreude und einer großen Portion Wortwitz machten Emily Arendes, Marleen Copik, Anna Emmerich, Joline Göhlich, Valerie Hardt, Liam Heidinger, Franziska Heinemann, Paul Hermes, Eva Kliever, Svenja Lausen, Aimee Möller, Julia Plewka, Maximilian Poeschel, Alina Schäfer, Emma Sprink, Elisabeth von Wartenberg, Nele Wiegran und Niklas Müller (Aula-Technik) mit ihrer "Reiseleiterin" Pia Höning die Adaption des Stückes "Reisen bildet... auch den Dümmsten" zu einem gelungenen Ausflug in die Welt des Theaters. (SR)

Ort
Veröffentlicht
19. Juli 2019, 03:43
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