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Die kfd-Handarbeitsgruppe Neuenheerse spendet #### für den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Paderborn-Höxter Seit etwa 6 Jahren treffen sich wöchentlich 8-10 Frauen zum gemeinsamen Stricken, Nähen und Basteln. Dies ist für die Damen an jedem Mittwoch ein fester Termin. In fröhlicher Runde erstellen sie viele kleine und große "Kunstwerke", die dann zum Ende des Jahres auf Weihnachtsmärkten, in einer Kurklinik und in Cafés verkauft werden. An ständig neuen Ideen für Hübsches und Nützliches mangelt es den Damen nicht, wie wir uns anhand einiger Fotos überzeugen konnten. So konnte sich der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Paderborn-Höxter in diesem Jahr über die großartige Spende von 1.000 € freuen. Die Wertschätzung dieser Arbeit war der kfd-Handarbeitsgruppe eine Herzensangelegenheit. Vielen herzlichen Dank an alle, die den Handarbeitskreis unterstützen und helfen, insbesondere Sabine Kleine vom Cafe "Kleine Kaffebohne". Der kfd-Handarbeitskreis wünscht allen ein gesegnetes Weihnachtsfest. Jetzt noch einige Informationen zum Kinder- und Jugendhospizdienst Paderborn-Höxter: Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Paderborn-Höxter begleitet Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, sowie den Geschwistern im häuslichen Umfeld. Ab der Diagnosestellung können die Familien sich an den Dienst wenden. Es ist eine Begleitung im Leben, im Sterben und über den Tod der Kinder hinaus. Zurzeit begleitet der Kinder- und Jugendhospizdienst Paderborn-Höxter 25 Familien. Für diese Arbeit begeistern sich 51 ehrenamtliche Mitarbeiter-(innen). Weitere Informationen hierzu unter:
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Wissen, was Spannung und Stromstärke sind Mechanik? Ja. Aber das ist längst nicht mehr alles. Autos sind heute wie Computer, nur auf Rädern. Sie funktionieren auf Knopfdruck. Wer heute in einer Kfz-Werkstatt arbeitet, muss daher vor allem etwas von Elektronik verstehen. Kfz-Mechatroniker/-innen können beides. Notebook und computergestütztes Diagnosegerät: Das sind die Werkzeuge, mit denen die Fehlerdiagnose heute bei der Autoreparatur erfolgt. Und trotzdem: "Angst um seine Fingernägel darf hier niemand haben", sagt Maria Schneider, setzt das Rad, das sie soeben abmontiert hat, auf den Boden und zeigt ihre schwarzen Hände. Seit vergangenem November absolviert die junge Frau eine duale Ausbildung zur Kfz-Mechatronikerin in einer Berliner Werkstatt. Hier ist sie die einzige Frau. "Da herrscht schon ein etwas männlicherer Ton", sagt sie. Wenn eine Schraube besonders festsitzt, muss sie auch mal einen Kollegen fragen. "Aber", so sagt sie, "die Kollegen fragen ja auch, ob man ihnen mal zur Hand gehen kann." Für Maria Schneider ist all das kein Hindernis. Schon vor einem Jahr hat sie einen PS-starken V8-Motor in einen Polo eingebaut. "In ein Show-Auto für Tuner-Treffen, das keine Chance auf eine Straßenzulassung hatte." Die mittlerweile Achtzehnjährige lächelt: "Ich liebe Autos. Dass ein Pkw fährt, ist ja ein Zusammenspiel aus so vielen Faktoren. Ich will die Technik dahinter verstehen." Die detektivische Suche nach dem Fehler "Man braucht ein Verständnis von Physik", erklärt Schneider. "Wissen, was Spannung oder Widerstand ist." Zwischen 50 und 100 elektronische Steuergeräte, vom Bordcomputer bis zum Antiblockiersystem (ABS), stecken heute in einem Auto. Wenn ein solches Gerät nicht funktioniert, beginnt "die Detektivarbeit auf der Suche nach dem Fehler". Da Kraftfahrzeuge mit immer komplexerer Technik ausgestattet werden, ergaben sich neue Anforderungen an die Fachkräfte vor Ort. 2003 wurden die Berufe Kfz-Mechaniker/-in, Kfz- Elektriker/-in und Automobilmechaniker/-in zum Beruf Kfz-Mechatroniker/-in zusammengefasst und mittlerweile zum zweiten Mal modernisiert. In dreieinhalb Jahren spezialisiert man sich auf Personenkraftwagen-, Nutzfahrzeug-, Motorrad-, System- und Hochvolt- oder Karosserietechnik. Danach bietet sich eine Fortbildung zur Kfz-Servicetechniker/-in oder -Meister/-in an. Maria Schneider will sich durch eine Anpassungsweiterbildung auf Elektronik spezialisieren, ein Bereich, der ihr liegt. Aber erst einmal wird sie die Ausbildung abschließen: "Man muss sich Aufgaben vornehmen und entschlossen sein. Dann klappt das auch!" Über die vielfältigen Möglichkeiten und Perspektiven der beruflichen Bildung informiert das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Kampagne "Du + Deine Ausbildung = Praktisch unschlagbar!" unter (akz-o)
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