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(ots) - Die Kriminalpolizei in Bad Segeberg hat zwei Täter einer Brandstiftung ermittelt. Den 16 und 18-jährigen Beschuldigten wird vorgeworfen, am 24. August ein Feuer in der Alten Kate im Landweg gelegt zu haben. Das historische Gebäude war den Flammen zum Opfer gefallen, es war nicht mehr zu retten (siehe dazu auch Meldung des Kreisfeuerwehrverbandes Segeberg http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/68034/2312964). Die Brandruine musste später abgerissen werden. Einer der beiden Täter hat die Tat gestanden, der 18-Jährige legte ein Teilgeständnis ab. Sie gaben an, mit Feuer gespielt zu haben. Dies sei außer Kontrolle geraten. Der gegebene Verdacht, dass die beiden oder eine erweiterte Tätergruppe auch mit dem als Brandstiftung ermittelten Feuer in einem längere Zeit leer stehenden Gebäudes an der Hauptstraße in Hitzhusen drei Monate zuvor, am 24.Mai, (siehe dazu Polizeimeldung http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/19027/2259942) sowie mit einer Brandstiftungsserie an Müllcontainern und Papiertonnen am 4. August in Bad Bramstedt (siehe dazu Polizeimeldung http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/19027/2301080) zu tun hatten, konnte bislang nicht bestätigt werden. Die Ermittler schließen einen Zusammenhang aber nicht aus. Es hatte auch in diesen Fällen Hinweise auf jugendliche Täter/Tätergruppen gegeben. Auf Vorhalt stritten die beiden Beschuldigten eine Tatbeteiligung ab. Ob auch ein Autobrand am späten Abend des 29. Novembers in der Sommerstedter Straße in Bad Bramstedt in diesem möglichen großen Zusammenhang steht, ist ebenfalls ungeklärt. Auch bei diesem Feuer gehen die Ermittler von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus. Als Polizei und Feuerwehr nach Alarmierung gegen 23 Uhr am Einsatzort eingetroffen waren, hatte der Wagen schon in voller Ausdehnung gebrannt. Täterhinweise gab es hierzu bislang keine. Die Kriminalpolizei ruft daher in den noch ungeklärten Fällen Zeugen auf. Zu einem Erfolg könnte die Auslobung einer Belohnung von 25 Tausend Euro durch die Versicherung im Falle der Brandlegung in dem Einfamilienhaus in Hitzhusen bringen. Die hohe Belohnung erwartet denjenigen, dessen sachdienliche Hinweise zur Ermittlung und rechtskräftiger Verurteilung des/der Täter führen. Bereits kurz nach der Aufnahme der Brandermittlungen im Mai hatte es einen Hinweis auf eine vom Brandort flüchtende junge Person im Alter von 18 bis 25 Jahren gegeben. Auch war ermittelt worden, dass das Grundstück dann und wann von jungen Personen aufgesucht wurde. So wie die abgebrannte Kate hin und wieder Unterschlupf für junge Menschen war. Auch bei der Brandserie an Müllcontainern war den Ermittlern ein Hinweis auf mehrere jugendliche Tatverdächtige gegeben worden. Damals waren Brandbekämpfer der Feuerwehr an mehr als 15 Brandorten mit Löscharbeiten beschäftigt worden. Im Schlüskamp und in der Straße Sommerland waren durch die Brandlegungen Gebäudeschäden entstanden. Alle Hinweise zu den Taten nehmen die Ermittler bei der Kriminalpolizei in Bad Segeberg unter der Tel. 04551-884-0 entgegen.
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(ots) - Am Abend des 05.01.2012, kurz nach 18 Uhr, stürtze eine Eiche aufgrund des Sturms "Andrea" auf ein Einfamilienhauses im Mittelweg von Oersdorf. Die Bewohner befanden sich zum Zeitpunkt des Aufschlagens in der Küche auf der anderen Seite des Hauses; niemand wurde verletzt. Der Baum schlug auf das Dach und in eine Giebelwand, ein Ast zerstörte die Scheibe des Wohnzimmerfensters. Die rund 50 Einsatzkräfte beiseitigen den Baum mit Hilfe von Kettensägen, Teleskopmastfahrzeug und Absturzsicherung. Zuletzt kam ein 70 t-Kran zum Einsatz, um den Stamm von der Giebelwand zu entfernen. Eine vorherige Lösung, den Stamm mit Hilfe eines Radladers des THW zu sichern und zu beseitigen scheiterte, da der Einsatzleiter aufgrund der während der Arbeit festgestellen Schäden am Dach des Hauses dies als zu riskant einstufte. Die Statik des Hauses ist lt. einer Statikerin gegeben, die Bewohner konnten in das Haus zurückkehren. Der Einsatzleiter Christian Blöcker traf als erster am Einsatzort ein; er kam von der vorherigen Einsatzstelle. Dort war ebenfalls ein Baum umgestürzt. Nach der ersten Erkundung entschloss Blöcker sich, umgehend die Feuerwehr Kaltenkirchen mit dem Teleskopmastfahrzeug anzufordern. Blöcker zeige sich zufrieden in Bezug auf die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte. Trotz des langwierigen Einsatzablaufs verhalten sich alle ruhig und besonnen, so seine Worte. Erschwert wurden die Arbeiten durch die schmale Straße sowie einer Gas- und Stromleitung, die unterhalb des Fußwegs verlegt ist, welcher sich direkt vor dem Grundstück befindet. Die Leitungen wurden nicht beschädigt. Der Einsatz zog sich bis in den frühen Morgen. Gegen 1:30 Uhr war der Baumstamm entfernt. Die Einsatzkräfte befreiten das Dach von den restlichen Ästen und montierten eine Holzplatte vor das zerstörte Fenster. Im Einsatz war die Feuerwehr Oersdorf mit ca. 20 Kräften, die Feuerwehr Kaltenkirchen, u. a. mit dem Teleskopmast und einem Einsatzleitwagen, ca. 20 Kräfte, das THW Kaltenkirchen mit einem Radlader und 5 Kräften, ein 70-Tonnen-Kran aus Stellingen mit einer Fachkraft, einem Statiker sowie die EON Hanse.
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