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(ots) Unfallflucht ist unfair! Wer einen Schaden verursacht muss auch dafür gerade stehen! Im HSK flüchteten im letzten Jahr fast 1.700 Unfallbeteiligte. Die Geschädigten bleiben häufig auf den Kosten sitzen. Angst vor Strafe, Vermeidung von Unannehmlichkeiten, Alkohol-/Drogenkonsum oder der Verlust des Schadenfreiheitsrabattes sind wohl die am häufigsten vorkommenden Motive. Zudem zeigt die polizeiliche Erfahrung, dass sich das Phänomen der Unfallfluchten durch alle gesellschaftlichen Schichten zieht. In den meisten Fällen fällt die Unfallflucht erst auf, wenn der Geschädigte zurück zu seinem Auto kommt. Für die Polizei bedeutet das: Es gibt nur wenige bis gar keine Ermittlungsansätze. Eine Aufklärungsquote von knapp 45 Prozent in 2018 weist auf die schwierige Arbeit der Ermittler hin. Etwas besser sieht die Aufklärungsquote bei Unfallfluchten aus, bei denen Menschen verletzt wurden. Bei 64 dieser Fluchten ermittelte die Polizei im letzten Jahr 38 Täter. Das entspricht einen Wert von etwa 60 Prozent. Die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis möchte im Rahmen ihrer Präventionsarbeit auf das Thema "Unfallfluchten" hinweisen. Unfallflucht ist nämlich kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat! Einen wesentlichen Anteil zur Aufklärung von Unfallfluchten können Zeugen beitragen. Nur durch die Mitteilung aufmerksamer Zeugen konnten eine Vielzahl von Unfallfluchten geklärt werden. Diese helfen damit, dass der Geschädigte seinen finanziellen Schaden beim Verursacher geltend machen kann. So auch am Montag in Brilon: Durch den couragierten Einsatzes eines 31-jährigen Briloners konnte am Montag eine Unfallflucht in Brilon geklärt werden. Gegen 18.20 Uhr parkte ein 67-jähriger rückwärts auf einem Kundenparkplatz auf der Bahnhofstraße aus. Hierbei stieß das Auto gegen ein stehendes Auto einer 37-jährigen Frau aus Welver. Die Frau hupte noch, um den Unfall zu verhindern. Der 67-jährige ignorierte den Zusammenstoß und flüchtete vom Parkplatz. Der 31-jährige Zeuge beobachtete den Unfall. Er nahm die Verfolgung des Pkw auf und sprach den Unfallverursacher beim Aussteigen aus dem Auto an. Daraufhin kehrte der 67-jährige Briloner zum Unfallort zurück. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Rückfragen von Medienvertretern bitte an: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis Pressestelle Holger Glaremin Telefon: 0291/9020-1140 E-Mail: pressestelle.hochsauerlandkreis@polizei.nrw.de Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65847/4458469 OTS: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis Original-Content von: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis, übermittelt durch news aktuell
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