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Zivilfahnder decken Schleusung auf

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(ots) /- Am Sonntag deckten Zivilfahnder der Gemeinsamen Operativen Fahndung (GOF) Uckermark die Einschleusung einer russischen Familie auf und nahmen den mutmaßlichen Schleuser vorläufig fest.

Die Beamten von Zoll, Polizei Brandenburg und Bundespolizei kontrollierten gegen acht Uhr auf der Bundesautobahn 11 einen Mazda mit polnischer Zulassung. Neben dem 38-jährigen russischen Fahrer befand sich noch eine vierköpfige russische Familie im Fahrzeug. Die 24 und 29 Jahre alten Eltern konnten für sich und ihre jeweils ein- und zweijährigen Kinder keine aufenthaltslegitimierenden Dokumente vorweisen.

Gegen den Fahrer ermittelt die Bundespolizei nun wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern. Gegen das russische Ehepaar leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubter Einreise ein. Die russische Familie äußerte im Verlauf der Bearbeitung ein Asylbegehren. Die Einsatzkräfte übergaben sie anschließend an das zuständige Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Eisenhüttenstadt. Den mutmaßlichen Schleuser entließen die Beamten nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen mit einer Ausreiseaufforderung auf freien Fuß.

Ort
Veröffentlicht
08. April 2019, 11:08
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