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98 Jahre und immer in Bewegung Schwaney feiert ein abwechslungsreiches Sportfest bei hochsommerlichen Temperaturen Schwaney. Jede Menge Fußball, ein Bubblesoccer-Fun-Turnier, Rhönrad- und Tanzvorführung und natürlich Party im Festzelt - beim Schwaneyer Sportfest war am vorletzten Augustwochenende für jeden etwas dabei. Viele der rund 950 Vereinsmitglieder machten beim Sportfest 2019 aktiv mit - und zeigten erneut eines: Der TuS Egge Schwaney ist auch im 99. Bestehens-Jahr ein bunter Verein mit vielfältigen Angeboten und einem tollen Zusammenhalt. Drei Tage lang wurde auf dem Sportplatz und im gerade frisch modernisierten Vereinsheim gefeiert. Die sommerlichen Temperaturen rechtfertigten bei den sportlichen Angeboten die ein oder andere Trinkpause. Wichtig war es dem Verein auch in diesem Jahr, Sportler aus anderen Vereinen und Gruppen mit ins Schwaneyer Sportfest zu integrieren. Erstmals genutzt werden konnte der neue Kinderspielbereich am Sportplatz: Beinahe im Schatten der Grillhütte gibt es nun auch für die kleinsten Vereinsmitglieder ein passendes Angebot, wenn Vati und Mutti das Geschehen auf dem Fußballplatz verfolgen wollen. Der Sportfestfreitag stand traditionell im Zeichen des Firmencups, acht Fußballteams verschiedener Firmen aus der Region hatten sich angesagt. Die Nase vorn hatte am Ende die Teams des Deutsche Bahn-Instandsetzungswerks Paderborn (Platz 1), vor Finke Formenbau aus Buke (2) und der Firma dSPACE aus Paderborn (3). Nachdem die D-Jugend bereits am Freitagabend gegen den SV Dringenberg mit einem 11:1 Sieg vorlegte, stand der Samstagvormittag in Schwaney im Zeichen des Jugendfußballs. A-, E-, F- Jugend sowie die Minis traten gegen Teams des BV Bad Lippspringe, des TuS Altenbeken und des FC Dahl/ Dörenhagen an. Nicht in jedem Spiel konnte das Schwaneyer Team allerdings den Sieg einfahren. Besonders schweißtreibend wurde es dann am Samstagnachmittag: Insgesamt sechs Mannschaften verschiedener Schwaneyer Vereine hatten sich zum BubbleSoccerturnier angemeldet. Auch wenn die Spieler in ihren Plastikballons tüchtig schwitzten - es wurde jede Menge gelacht. Am Ende gelang es der SG Erdinger e.V. den im Vorjahr bereits errungenen Pokal zu verteidigen. Mit auf dem Siegerpodest: Die Jungschützen und die Westkompanie. Beim Megadart und an der Torwand wurden ebenfalls am Samstag die Vereinsmeister ausgeschossen. Am Abend traten dann die Alten Herren gegen die Sportfreunde von Blau-Weiß Paderborn an. Nach viel Sonne und Sport am Tag stand anschließend die Party im Vordergrund. DJ Bene heizte im Festzelt den Tanzwütigen ein. Nach kurzer Nacht winkte am Sonntagmorgen das Sportlerfrühstück: Der zweite Vorsitzende Patrick Dirichs führte launig durchs Programm. Ortsvorsteher Hermann Striewe und die stellvertretende Bürgermeisterin Renate Fehse grüßten alle Anwesenden. Besonders gewürdigt wurde die Leistung der Schwaneyer B-Junioren, die in der vergangenen Saison den Aufstieg in die Bezirksliga geschafft haben. Als kleines Dankeschön vom Verein gab es für die Spieler Eintrittskarten für ein Fußballländerspiel. Verabschiedet wurde beim Sportlerfrühstück Matthias Keiter, langjähriger Schiedsrichter beim TuS Egge. Gemeinsam erinnerten sich die Schwaneyer Sportler an den Aufstieg der 1. Mannschaft im Jahr 2009, also vor zehn Jahren - hierzu gab es so manche Anekdote zu erzählen. Matthias Eikel, noch bis Sommer einer der beiden Trainer der 1. Mannschaft, erhielt ein Dankeschön für sein Wirken in Form einer Collage. Am Sonntagnachmittag standen nach dem Einlagespiel der B-Jugend gegen den TuS Bad Driburg dann zwei Meisterschaftsspiele an: Die zweite Mannschaft empfing den SV Büren III, die erste trat anschließend gegen Suryoye Paderborn an. Abgerundet wurde das Sportfest von den Angeboten der Breitensportabteilung des TuS Egge: Neben der Rhönrad-Gruppe zeigten die jungen Damen vom TuS-Dance I und II ihr sportliches Können. Bei kühler Cola, frisch gezapftem Pils und Leckerbissen vom Grill klang das Sportfest an der Eller langsam aus. Im kommenden Jahr wird in Schwaney das 1050. Dorfjubiläum gefeiert. Auch der TuS Egge Schwaney wird sich im Rahmen des Sportfestes (21.-23. August 2020) mit einem besonderen Angebot beteiligen.
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Dröhnender Motorensound beim 5. Acker-Rodeo in Schwaney Schwaney. Die Sonne glühte bereits in den Morgenstunden als die 35 Teilnehmer mit ihren umgebauten Autos an der imposanten Rennstrecke eintrafen. Es versprach ein grandioser aber auch staubiger und heißer Renntag zu werden. So wurde das Fahrerlager eingerichtet und die Mechaniker taten die letzten Handgriffe an den extra umgebauten Autos. Auch die 16 Cross-Motorradfahrer, die generationsübergreifend im Alter von 11 bis 53 Jahren in zwei kurzen Einlagerennen teilnahmen, waren gespannt auf das monatelang vorbereitete Acker-Rodeo in Schwaney. Alle Helfer bezogen ihre Posten und so konnte es losgehen. Passend um 11 Uhr versammelten sich alle Teilnehmer, sowie Jurymitglieder, Streckenposten und Rennleitung im Festzelt zur Fahrerbesprechung. Hierbei erläuterte Andreas Bölte als Rennleitung allen Teilnehmern erneut die wichtigsten Regeln. "Bei Verstößen gegen die Anweisung von uns werden wir konsequent durchgreifen. Also bleibt fair und lasst uns alle gemeinsam spannende Rennen sehen!", ergänzte Dennis Kröger als Chef der Streckenposten. So konnte es losgehen. Nach dem offenen Training ging es mit der ersten Einlage der Motorräder, die mit einem Le Mans Start ihr spektakuläres Rennen starteten, los. Hierbei stehen die abgestellten Räder im Startbereich und die Rennfahrer müssen einige Meter auf diese zu laufen, sie anschmeißen und dann startet das 10-minütige Rennen. Im Anschluss ging es mit dem Qualifying der Autos weiter. In den vier Klassen, die sich nach den unterschiedlichen Hubräumen der Fahrzeuge unterscheiden, sowie einer Damenklassen wurden unter der heißen Mittagssonne die besten Rundenzeiten der teilnehmenden Fahrzeuge aufgenommen. Anhand dieser Zeiten wurden die Startpositionen für das eigentliche Rennen durch die Jury ermittelt. Für einen kurzen Schreckmoment sorgte der amtierende Jungschützenkönig Leon Fieseler, der sich nach dem Fahren der besten Rundenzeit in seinem Auto überschlug. Er blieb unverletzt, musste aber enttäuscht aufgeben, da der Wagen nicht mehr fahrtüchtig war. Die Zeit zwischen den Qualifyings und den eigentlichen Rennen nutzen die Motorräder erneut für eine zweite Einlage. Als Ergebnis beider Renneinlagen zeigte der 13-jährige Max Bölte den alten Hasen wie man Motorcross fährt und verfehlte nur knapp das Treppchen auf Platz 4. Dann ging es endlich los mit der eigentlichen Materialschlacht. Spektakuläre Drifts und aufgewirbelte Staubsäulen der extrem trockenen Rennstrecke wurden mustergültig von den Moderatoren Manfred König und Jonas Leineweber kommentiert. Man hätte meinen können die Beiden wären normalerweise als TV-Kommentatoren in der Formel 1 tätig, so professionell und begeistert begleiteten sie die Rennen und unterhielten damit die rund 600 Zuschauer. Aber auch die Fahrer zeigten all ihr fahrerisches Können, wobei auch der ein oder andere Crash dazu gehörte. Zwischen den Rennen wurde die sehr strapazierte Rennstrecke immer wieder mit einem Bagger begradigt, da insbesondere die tief ausgehölten Kurven die Fahrzeuge und die Fahrer unnötig belasteten. Im Anschluss aller absolvierten Rennen und bevor der spannende Renntag mit der After-Race-Party bis in die Morgenstunden feucht fröhlich ausklang, konnten die erfolgreichen Fahrer bei der Siegerehrung noch ihre Pokale in Empfang nehmen. Zu guter Letzt sind die Veranstalter froh und stolz, dass die 5. Auflage des Acker-Rodeos im Jahr 2019 wieder ein sehr großer Erfolg war. Hier sei besonders dem Eigentümer des Grundstückes Johannes Vahle, dem Reitverein Schwaney und den über 70 ehrenamtlichen Helfer die zum Erfolg des Tages beigetragen haben der besondere Dank ausgesprochen. Die Ergebnisse sowie Fotos des Tages werden auf veröffentlicht.
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