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Peter Kaufmann zum 31. Mal in Folge Präsident des Grünkohlclubs Das diesjährige Grünkohlessen des traditionsreichen Grünkohlclubs fand am 8. November im Bahnhofshotel bei Karin und Keith Gilbert statt. Nach dem Grußwort des Präsidenten, dem Gedenken an die verstorbenen Grünkohlbrüder und dem Bericht des Schriftführers wurden die Amtsträger neu gewählt: Präsident: Peter Kaufmann Schriftführer: Christian Berg Kassierer: Michael Gerling Vergnügungswart: Hubert Struck Geräte und Zeugwart: Pete Claes Referent für Öffentlichkeitsarbeit: Wolfgang Wittmann Unser Vergnügungswart Hubert Struck wartete in diesem Jahr mit einem literarischen Leckerbissen auf. Richard Wiemers las aus seinem Buch "Mord in der Tuba". Eine tolle Idee, zumal sich die Tat in unserem Eggedorf abspielte und man unschwer verschiedene Protagonisten wiedererkennen konnte. Mit dem Dartspiel "Unterdorf scharf" wird nach dem Grünkohlessen traditionell der Grünkohlkönig ermittelt. Derjenige, der in zwei Durchgängen die wenigsten Treffer erzielt, wird König. In diesem Jahr kam diese Ehre Alfons Schreckenberg zuteil. Der heutige Grünkohlclub setzt sich wie folgt zusammen: Christian Berg, Pete Claes, Michael Gerling, Oliver Ilsgens, Peter Kaufmann, Janusz Lagowski, Franz Josef Mertens, Mathias Potthast, Gregor Rudolphi, Alfons Schreckenberg, Hubert Struck, Hubert Schadomsky, Johannes Tilly, Dieter Volkhausen, Bernd Wiegand und Wolfgang Wittmann. Unser Grünkohlbruder Johannes Tilly (Farmer) konnte leider nicht teilnehmen, weil er im Krankenhaus lag. Wir wünschen Farmer, dass es ihm schnell wieder besser geht. Der Grünkohlclub wurde vor genau 31 Jahren am 8. November 1988 in den Räumen der Gaststätte Rudolphi gegründet. Die damaligen Gründungsmitglieder waren: Josef Nolte, Willi Bade, Alois Potthast, Karl Klahold, Pete Claes, Peter Kaufmann, Christian Berg, Hubert Struck, Detlef Heinzel, Bernhard Claes, Bernhard Bruns, Bernhard Mikus, Michael Gerling und Wolfgang Wittmann. Leider sind mit Josef Nolte, Willi Bade, Bernhard Mikus, Bernhard Claes und Winfried Gelhaus schon fünf unserer Grünkohlbrüder verstorben Die Vision des Grünkohlclubs ist: "Die Förderung der kulturellen Geselligkeit im Unterdorf". Zweimal im Jahr trifft man sich. - Die Frühjahrstour endet turnusmäßig beim Schützenfest in Kempen. Das traditionelle Grünkohlessen findet grundsätzlich am ersten Freitag nach Allerheiligen statt. Die Statuten sind hart. Missachtungen werden unnachgiebig geahndet: - Die Anzahl der Mitglieder ist auf 17 begrenzt Wer an den beiden Veranstaltungen des Kalenderjahres unentschuldigt fehlt, wird aus dem Club ausgeschlossen. Als Entschuldigungen gelten: Krankheit, Dienst und Gefängnisaufenthalt. Anträge zur Neuaufnahme sind an den Präsidenten zu richten. Nur wer 2/3 der Stimmen auf sich vereinigt, wird aufgenommen. Finanzielle Rücklagen sind unerwünscht. Einnahmen sind am gleichen Tag wieder auszugeben. Die diesjährige Veranstaltung war, wie so oft ein unvergessliches Erlebnis. Auf diesem Wege noch einmal ein herzliches Dankeschön an Karin und Keith Gilbert für den schmackhaften Grünkohlschmaus und die tolle Bewirtung. Unser Dank geht ebenfalls an Richard Wiemers für die Einblicke in sein Werk "Mord in der Tuba". Der Grünkohlclub grüßt die Eggegemeinde mit einem dreifachen "Grün… Kohl, Grün… Kohl, Grün… Kohl" (Schlachtruf des Clubs) und wünscht allen Bewohnern eine besinnliche Vorweihnachtszeit. Wolfgang Wittmann Referent für Öfftentlichkeitsarbeit
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Neue Ortschronik und Jahreskalender zum 1.050. Dorfjubiläum Schwaneys Mit Freude und auch gewissem Stolz präsentierten die sechs Mitglieder des Publikations- und Doku-Teams, Heinz-Josef Eikerling, Joachim Guth, Hans Josef Knoke, Rita Prigge, Ludwig Schenk und Meinhard Zimmermann, die neu geschaffene Ortschronik und den Schwaneyer Kalender 2020. Der ehemalige Ortsheimatpfleger und Ehrenbürger, der damals noch eigenständigen Gemeinde Schwaney, Oberstudienrat a.D. Heinz Küting, hatte 1963 ein umfassendes Werk herausgegeben, welches die 1000-jährige Geschichte des Eggedorfes sehr detailliert beschrieben hatte. Jahrelange Recherchearbeit und akribische Nachforschungen hatte Küting damals erbracht, um dieses über 750 Seiten umfassende Werk "SCHWANEY - Zur Geschichte eines tausendjährigen Siedlungsraumes" zu erstellen - das alles ohne digitale Hilfsmittel wie Computer, Internet-Suchmaschine, digitalisierte Archive, moderne Kommunikationsmittel und zudem in alleiniger Autorenschaft. Zum anstehenden 1050-jährigen Ortsjubiläum war der Wunsch gereift, dieses umfangreiche Werk fortzuschreiben. Das gesteckte Ziel des Teams war, die wesentlichen Entwicklungen des Ortes seit 1963 in allen Bereichen zusammenzufassen. So wurden u.a. die wirtschaftliche, infrastrukturelle, kirchliche, landwirtschaftliche und soziale Entwicklung des Dorfes, jeweils orientiert an den wichtigsten Ereignissen, festgehalten und dokumentiert. Die ebenfalls Schwaney prägende ausgiebige Vereinslandschaft mit 24 Vereinen und Gruppierungen durfte natürlich auch nicht zu kurz kommen. Über ein Jahr lang arbeitete das Team diese Themen auf und brachte alles in dem Neuen über 200 Seiten starken Werk "1050 Jahre Schwaney" zusammen. Vorangestellt wurde aber auch ein zusammengefasster und an neuere Erkenntnisse angepasster Rückblick auf die wechselvolle 1000-jährige Ortsgeschichte, so dass auch ohne das Lesen des Heinz Küting-Werkes, dem Leser, vor allem den Neubürgerinnen und Neubürgern, diese Geschichte übersichtlich etwas nähergebracht wird. "Mehr aus dem Inhalt soll auch jetzt noch nicht verraten werden", so Teamleiter Joachim Guth, "um die Sache für die Leser noch spannend zu halten". Das Team verspricht auf jeden Fall, dass es beim Lesen nicht langweilig werden wird und da sehr vielen die letzten 50 Jahre mehr oder weniger noch relativ präsent sind, es auch bei vielen Leserinnen und Lesern die Erinnerungen an diese Zeitspanne wiedererwecken wird. Dabei helfen soll auch begleitend der neue Ortskalender 2020, der ebenfalls Monat für Monat eine neue Gegenüberstellung von Früher zu Heute präsentiert. "In dem Kalender sind ferner alle geplanten Veranstaltungen aufgeführt, die das Jubiläumsjahr begleiten werden. Der Kalender und natürlich auch die Chronik sollten daher in keinem Haushalt fehlen", so Hans-Lothar Hagen, Geschäftsführer der Heimat- und Vereinsgemeinschaft Schwaney e.V. (Herausgeber beider Werke). Dem früher in Schwaney wohnhaft gewesenen Thomas Mertens (mertens-mediaservice) ist es zu verdanken, dass beide Werke produktionstechnisch im Satz und Korrektorat professionell aufgearbeitet wurden. Bei mehreren notwendigen Korrekturphasen, Kapitelumstellungen und Nachlieferungen stand ihm auch öfters der Schweiß auf der Stirn. Aber letztendlich konnten das Buch und der Kalender doch termingetreu fertiggestellt werden, so dass nun beide Werke zum Erwerb zur Verfügung stehen. Tipp: Geschenkidee zum Weihnachtsfest! Finanziell unterstützt wurde dieses einmalige Vorhaben durch einen Heimatscheck des Heimatministeriums NRW und der Bezirksregierung Detmold sowie einer Spende der Volksbank Paderborn. Ab sofort ist die Chronik für 20 Euro und der Kalender für 10 Euro in den Schwaneyer Verkaufsstellen MARKANT Markt, Bäckerei Grautstück und AVIA Tankstelle Michel, Schwaney erhältlich. Hier gibt es auch weitere Artikel mit dem Jubiläumslogo, z.B. Flaschenöffner und Metallschilder aus Edelstahl.
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