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(2104) Auffahrunfall ohne Fahrer?

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(ots) - Einen ungewöhnlichen Ausgang hatte ein

Auffahrunfall auf ein Zivilfahrzeug der Verkehrspolizei Amberg am

Abend des 29.10.2009: Auf dem Fahrersitz des mit zwei Personen

besetzten Pkw saß niemand mehr.

Gegen 17.30 Uhr wollten Polizeibeamte der

Verkehrspolizeiinspektion Amberg auf der BAB A 6 in Fahrtrichtung

Heilsbronn einen Pkw BMW mit Baden-Württemberger Zulassung

kontrollieren. Hierzu setzten sie sich vor den anzuhaltenden Pkw und

forderten mittels Anhaltesignalgeber den männlichen Fahrer auf, in

den Parkplatz Unterrieden einzufahren. Während das Polizeifahrzeug

bereits im Parkplatz stand und die Polizeibeamten im Begriff waren,

zur Kontrolle aus dem Fahrzeug auszusteigen, verzögerte der BMW

auffällig in größerer Entfernung, gab dann unvermittelt Gas und fuhr

auf das stehende Polizeifahrzeug auf. Hierdurch entstand ein

Gesamtsachschaden von ca. 4.000 Euro.

Bei der Kontrolle des Unfall verursachenden Fahrzeuges bot sich

den Beamten ein ungewöhnliches Bild: Die 39-jährige Ehefrau des

späteren Beschuldigten saß auf der Rücksitzbank und der zuvor das

Fahrzeug lenkende 43-Jährige auf dem Beifahrersitz. Auf Vorhalt, den

Pkw geführt zu haben, bestritt dies der Beschuldigte vehement. Der

Grund: Der 43-Jährige besitzt keine deutsche Fahrerlaubnis.

Die Ermittlungen der Unfall aufnehmenden Beamten der

Verkehrspolizeiinspektion Feucht ergaben, dass der 43-Jährige

offenbar bei der Einfahrt in den Parkplatz einen Fahrerwechsel

durchführen wollte. Dabei geriet er wohl versehentlich auf das

Gaspedal des Automatikfahrzeuges und rammte somit den Pkw Audi der

Polizeibeamten. Bei dem Zusammenstoß wurde der 32-jährige Fahrer des

Polizeifahrzeuges sowie die Ehefrau des "Fahrers" des

Unfallfahrzeuges leicht verletzt.

Michael Sporrer/n

Ort
Veröffentlicht
30. Oktober 2009, 19:53
Autor
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