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Vorsicht bei zugefrorenen Eisflächen

DRK Wasserwacht Rheinberg warnt

Die DRK Wasserwacht warnt davor, das Eis auf Seen zu betreten. Zwar war es an den vergangenen Tagen recht kalt, aber die bisherige Kälteperiode sei zu kurz, um für eine verlässlich tragende Eisdecke zu sorgen. Mindestens zehn Zentimeter dick muss eine Eisdecke sein, um eine Person mit 75 Kilo verlässlich tragen zu können. Hierzu braucht man einige richtig kalte Wochen. Selbst dann könne man nicht sicher sein, dass es auf einem See überall gleich dickes Eis gibt. Wir raten generell davon ab, sich auf zugefrorene Seen zu begeben. Es besteht bei einem Eiseinbruch höchste Lebensgefahr, denn das eiskalte Wasser verursacht stechende, schneidende Schmerzen und die zunehmende Unterkühlung lähmt die Muskulatur. Wer einbricht, solle laut um Hilfe rufen, in jedem Fall vermeiden, unters Eis zu geraten und sich wenig bewegen, um möglichst wenig Körpertemperatur zu verlieren. Zeugen sollten 112 wählen, die eingebrochene Person im Auge behalten und diese nach Möglichkeit mit einem Rettungsring, Leitern (teils an den Seen vorhanden), Ästen oder einem Abschleppseil sichern. Selbst in Gefahr bringen sollte man sich dabei nicht - allein schon deshalb, weil die eintreffenden Rettungskräfte dann zwei Menschen retten müssten.

DRK Eisretter im Einsatz

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Veröffentlicht
27. Januar 2017, 00:00
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27. Januar 2017, 00:00
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