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VfL Alfter geht 1:6 unter Heimniederlage gegen den 1. FC Düren - Abstiegskampf wird immer enger Alfter-Ort. Ein solch krachende Watsch'n hat die Mittelrhein-Mannschaft des VfL Alfter lange nicht erhalten. 1:6 gegen den 1. FC Düren, bis dato ebenfalls mitten im Abstiegskampf. Ein Sieg hätte ein kleiner, aber nicht unwichtiger Befreiungsschlag sein können. So ist After auf einen Abstiegsplatz abgerutscht und läuft Gefahr, den Anschluss zu verlieren, sollten der Siegburger SV und der VfL Vichttal am kommenden Sonntag ihre Heimspiele gegen FV Friesdorf beziehungsweise Borussia Freialdenhoven gewinnen. Da Alfter spielfrei ist, könnte sich dann der Rückstand auf den rettenden 13. Tabellenplatz auf vier Punkte vergrößern. Bei danach noch drei ausstehenden Spieltagen bedeutet das zwar noch nicht den endgültigen Exitus, aber das Team von Cheftrainer Bayram Ilk muss dann im nächsten Heimspiel gegen Vichttal unbedingt einen Dreier einfahren und auch in den danach letzten beiden Partien beim Tabellendritten FC Hennef und zuhause gegen Friesdorf voll punkten. Denn durch die beiden hohen Niederlagen in den letzten beiden Spielen, ist das Torverhältnis des VfL dermaßen schlecht geworden, dass dieses sich im Falle von Punktgleichheit negativ für die Vorgebirgler auswirken würde. Bei zunächst trockenem Wetter nahm das Spiel nach einer Viertelstunde richtig Fahrt auf. Zunächst versiebte VfL-Angreifer Günter Mabanza eine mehr als hundertprozentige Chance, als er im Fünfmeterraum das Leder am leeren Tot vorbeischoss. Kurze Zeit später machte es Jannis Becker besser und versenkte für die Gäste das Spielgerät per Kopf im Alfterer Kasten (22. Minute). Zwar hatten die Hausherren in den folgenden Minuten durchaus Chancen, aber die Treffer markierten Dennis Dreyer (31.) und Jannis Steltzner (39.) zur durchaus verdienten 3:0 Halbzeitführung für die Auswärtself. Nach dem Wiederanpfiff hätte der VfL bald den Anschlusstreffer erzielen können. Doch ein 40 Meter Freistoßknaller landete nur am Pfosten. Dennoch gelang Mehmet Dogan mit einem kuriosen Tor nach einem dicken Patzer des Dürener Schlussmannes Kevin Jackmuth, der sich dabei so schwer verletzte, dass Ersatztorwart Steffen Wirtz seinen Platz einnehmen musste, der Anschlusstreffer (54.). Kurzfristig keimte Hoffnung bei den VfL-Anhängern auf, die aber 10 Minuten später Yunus Kocak mit seinem Treffer zum 4:1 zunichtemachte. Kocak war es auch, der einen nicht unumstrittenen Foulelfmeter zum 5:1 verwandelte (74.), bevor Dreyer in der 89.Minute zum 6:1 Endstand für Düren einnetzte. Nach dieser äußerst schwachen Vorstellung seiner Jungs wird Ilk die kommenden zwei Wochen alle Hände voll zu tun haben, um ihnen Selbstvertrauen, aber auch Disziplin, Wille, Einsatz und Kampfkraft, kurz alle für einen erfolgreichen Abstiegskampf erforderlichen Tugenden, einzuimpfen. Dann, aber nur dann wird auch in der Saison 2019/20 Mittelrheinfußball im Alfterer Waldstadion zu sehen sein. (WDK)
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Alfter gewinnt Vorgebirgsderby 2:0 Verdienter Sieg dank starker 2. Halbzeit gegen Merten - Etwas Luft im Abstiegskampf verschafft Alfter-Ort. Es war nicht zu überhören, wie Spieler, Trainer, Offiziellen und Fans des VfL Alfter den 2:0-Sieg im Vorgebirgsduell der Mittelrheinliga gegen den SSV Merten nach dem Schlusspfiff des gut leitenden Schiedsrichters Francisco Lahora feierten. Drei hart erkämpfte Punkte schlagen im Abstiegskampf positiv zu Buche, aber der Klassenerhalt ist damit keineswegs gesichert. Noch fünf schwere Spielen stehen bis zum Saisonende am 16. Juni auf dem Programm: Die schweren Auswärtsspiele beim Tabellenzweiten Bergisch Gladbach und -dritten Hennef sowie im heimischen Waldstadion gegen Düren (10.), Vichttal (12.) und Friesdorf (9.). Letztendlich wird sich wohl erst am letzten oder vorletzten Spieltag entscheiden, welche beiden Vereine die Mittelrheinliga verlassen müssen. Nachdem zuletzt sechs Spiele sieglos beendet wurden, war dieser Erfolg gegen einen unmittelbaren Abstiegskonkurrenten Balsam auf die zuletzt arg geschundene Alfterer Fußballseele. Merten begann die Partie engagierter als die Heimelf und erspielte sich nicht nur Feldvorteile, sondern auch die klareren Chancen. Gegen vor allem auf Ballsicherung bedachte Hausherren gehörte die erste Spielhälfte den Gästen, deren bekannte Abschlussschwäche aber eine durchaus verdiente Führung verhinderte. So blieb es bis zum Pausentee beim für den VfL schmeichelhaften 0:0. Wie verwandelt kamen die Hausherren nach dem Wiederanpfiff aus der Kabine, übernahmen gleich das Kommando und erzielten bereits in der 47. Minute durch Günter Mabanza, der eine überragende Partie hinlegte, die Führung nach einer sehenswerten Vorlage von Mehmet Dogan. Und die Gastgeber ließen nicht nach, sondern griffen weiter engagiert an. Folgerichtig erzielte Liridon Hoxhaj nur 6 Minuten später das vorentscheidende 2:0 mit einem präzisen Linkschuss. Danach brachten die Gäste trotz Offensivwechsel die Hausherren nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Dieter Neuhaus, sportlicher Leiter des VfL, lobte in seinem Fazit das große Engagement seines Teams: "Das war heute ein aufgrund der 2. Halbzeit vollkommen verdienter Sieg. Unsere Jungs haben in einem harten, aber fairen Spiel mit vielen Emotionen alles gegeben. Das war Abstiegskampf pur. Diesen Schwung müssen wir in die kommenden Partien mitnehmen, um die Klasse halten zu können." (WDK)
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