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Note 1 für die Apfelroute Hans Peter Müller und Susanne Bahn testeten die neue Fahrradtour - "Das ist wie Urlaub" Alfter. "Es ist ein echtes Erlebnis, die Rheinische Apfelroute als Ganzes zu fahren. Für uns war das wie Urlaub", zogen Hans Peter Müller, Vorsitzender der ADFC-Gruppe Alfter, und seine Ehefrau Susanne Bahn unisono ein mehr als zufriedenes Fazit. An drei Tagen hatten sie die insgesamt 124 Streckenkilometer durch die sechs linksrheinischen Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises problemlos gewältigt. "Die Macher haben sich wirklich eine Riesenmühe gemacht - und das hat sich gelohnt. Diese Route ist eine tolle Bereicherung für alle Radwanderer aus nah und fern." Man müsse auch nicht die gesamte Strecke am Stück bewältigen, sondern könne auch Teiletappen zu unterschiedlichen Zeiten in Angriff nehmen. Um sich ein ungeschminktes Bild machen zu können, starteten die zwei ohne große Vorbereitung. In drei Etappen führte sie ihr Weg zunächst von Alfter nach Wachtberg-Villip, danach von dort nach Heimerzheim und am dritten Tag zurück nach Alfter. "Was uns besonders beeindruckt hat, war die hervorragende Beschilderung. Auch der GPS-Track funktionierte problemlos. Das hat man nicht überall", lobte Müller die Route. "Auch der Oberflächenbelag lässt nicht zu wünschen übrig und die Steigungen sind gut zu bewältigen." Eine Routenplanung je nach Fitness und Zeit ist problemlos möglich. Lobend erwähnt wurden auch die Anbindung an das regionale und überregionale Bahnnetz sowie die E-Bike Verleih- und Ladestationen. Dass es am Wegesrand in vernünftigen Abständen gute Einkehrmöglichkeiten gibt, erhielt ein Sonderlob. Und auch die Übernachtungsmöglichkeiten sind einfach aus dem entsprechenden RTV-Verzeichnis zu buchen. Einige kleinere Hinweise hatte der stets mit den wachen Augen eines erfahrenen Radlers durch die Welt fahrende ADFC-Vorsitzende dann doch noch ausgemacht. So sollten in der Info-Broschüre möglichst noch Höfe und Restaurationsbetriebe aufgenommen werden, die in der näheren Umgebung der Route beheimatet sind. Dabei sollten unbedingt die Öffnungszeiten angegeben werden. Auch die Angaben zu Sehenswürdigkeiten könnten noch optimiert und die Erlebnisstationen sollten, sofern noch nicht geschehen, zügig fertiggestellt werden. Diese und andere Anregungen hat Müller zwischenzeitlich an das für die Apfelroute verantwortliche Team des Vereins Rhein-Voreifel-Touristik (Vorsitzender: Alfters Bürgermeister Rolf Schumacher) weitergegeben. "Drei Tage Apfelroute erspart den Kurzflug nach Barcelona. Wir sind hellauf begeistert. Und wir sind sicherlich nicht zum letzten auf diesem Kurs unterwegs gewesen. Nochmals ganz großes Kompliment an die Planer und Macher"; betonten Müller und Bahn abschließend. Informationsmaterial zur Apfelroute gibt es in den Rathäusern der einzelnen Kommunen und natürlich auf der Website apfelroute.nrw. Die offizielle Eröffnung der zusätzlichen "Alfterer Schleife" findet am 18. September um 16.00 Uhr mit einer sogenannten "Bürgermeistertour" statt. Startpunkt ist das Rathaus in Oedekoven (Am Rathaus 7). (WDK)
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