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Uwe Flohr erhielt Bundesverdienstkreuz am Bande

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Uwe Flohr erhielt Bundesverdienstkreuz am Bande

Vorbildliches ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet - Unermüdlicher Einsatz für psychisch Kranke

Alfter. "Sie, lieber Herr Flohr, sind eine wahrlich verdiente Persönlichkeit, die durch ihr über zehnjähriges ehrenamtliches Engagement insbesondere im gesundheitlichen Bereich auszeichnungswürdige Verdienste erworben hat." Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, würdigte in seiner Laudatio die ehrenamtlichen Leistungen Uwe Flohrs bevor er ihm persönlich das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland im Alfterer Rathaus überreichte. Bürgermeister Rolf Schumacher schloss sich den Lobesworten gern an und betonte, dass der mittlerweile 80-jährige Uwe Flohr, der seit 2002 in Alfter wohnt, ein "leuchtendes Beispiel für uneigennütziges Engagement und mitmenschliche Solidarität" sei. Flohr dankte tiefbewegt für diese hohe offizielle Auszeichnung und schloss ausdrücklich seine "Familie, ohne die ich heute hier nicht stehen würde", in seinen Dank ein.

Der gebürtige Wilhelmshavener, der beruflich vor allem in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Unternehmensberatung unterwegs war, engagiert sich unter anderem seit über 13 Jahren als Vorstandsmitglied im Verein "Hilfe für psychisch Kranke Bonn/Rhein-Sieg" und ist zuständig für Marketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising sowie Verbands-und Lobbyarbeit. Auslösendes Element für dieses Engagement war die psychische Erkrankung des erwachsenen Sohnes. "Dieser Verein hat unserer Familie geholfen, sich mit dieser Krankheit auseinanderzusetzen, Hilfen und Angebote anzunehmen und zu erleben, was Solidarität mit anderen Angehörigen und Betroffenen bedeutet." Aufgrund dieser ganz persönlichen Erfahrung rief Flohr auch in seiner Dankesrede allen Betroffenen zu: "Wenden Sie sich im Bedarfsfall an diese Organisation mit ihren hochqualifizierten Mitarbeitern. Sie erhalten Rat und Unterstützung, die es Ihnen ermöglichen, besser damit umgehen zu können." Ein Krisentelefon für Betroffene und Angehörige sowie die Projekte "Seele trifft auf Schule" und "Sonnenkinder" sowie ein externes Arbeitstraining zur Integration in das Bonner Arbeitsleben sind untrennbar mit Uwe Flohr verbunden.

Der unermüdliche ehrenamtliche Einsatz war für Flohr häufig "ein Full-Time-Job. Trotzdem habe ich diese Aufgaben sehr gern geleistet. Schließlich waren sie nicht nur erforderlich, sondern auch ein "Danke schön" an den Verein. Ich möchte die letzten 13 Jahre, die mich sehr geprägt haben, auf keinen Fall missen." Kein Wunder, dass Schuster abschließend lobend hervorhob "Uwe Flohr ist Ansporn und lebendiges Vorbild für uns, unsere Gesellschaft nach bestem Wissen und Gewissen mitzugestalten und mitaufzubauen. Wir brauchen ein solches ehrenamtliches Engagement heute nötiger denn je. Mögen viele Mitbürger Ihrem Beispiel folgen." (WDK)

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Veröffentlicht
05. Juli 2019, 04:14
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