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Irish Folk verzauberte das Dorfgemeinschaftshaus 17 Musiker begeisterten 80 Zuhörer - Wolfgang Huppertz zeichnete für 7. Session verantwortlich Gielsdorf. "Das "Wetter ist heute Abend zum Glück etwas irischer und nicht mehr so tropisch wie in den vergangenen Tagen", begrüßte Albert Schäfer, stellvertretender Vorsitzende des Trägervereins, die 17 Musiker und 80 Gäste der 7. Irish-Folk-Session im Dorfgemeinschaftshaus. "Aber ich bin sicher, dass uns in den kommenden Stunden bei der mitreißenden irischen Musik heiß genug wird." Er sollte Recht behalten. Der Begeisterungsfunken sprang schnell von den Musikern auf das Publikum über, dieses ging voll mit, geizte nicht mit Beifall und begleitete klatschend die eingängigen Melodien. Wolfgang Huppertz, selbst begeisterter Fiddler und seit rund 20 Jahren der irischen Musik verbunden, hatte bereits zum 7. Mal zur irische Session in Gielsdorf geladen. "Es macht mir einfach Spaß, mit diesen Musikern zu einem solch informellen Treffen zusammenzukommen. Wir spielen traditionelle irische Musik", begründet der 59-jährige Programmierer sein Engagement. Diese Sessions locken inzwischen Gäste von weit über die Grenzen Alfters hinaus kommend ins Dorfgemeinschaftshaus. Bei freiem Eintritt spendeten die Musiker den Erlös einer Hutsammlung für soziale Zwecke. Irish-Sessions zeichnet aus, dass sie ohne Noten und ohne einen Dirigenten auskommen. Eine Vielzahl der traditionellen, oft sehr alten Melodien im 4/4 und 6/8 Takt steht im Mittelpunkt. Damit es eine echte Session ist, müssen traditionelle irische Instrumente zum Einsatz kommen. Der irische Dudelsack, die Fiddle, Mandoline, große und kleine Flöten und die Concertina kommen als Melodieinstrumente, Gitarre, Bouzouki und Bodhrán (irische Rahmentrommel) als Begleitinstrumente zum Einsatz, natürlich ohne jede elektronische Verstärkung. Es gibt keine feste Playlist. Vielmehr stimmt ein Musiker eine Melodie an und die anderen, die diese kennen, schließen sich und nach dem so vorgegebenen Tempo und Groove an. Die Musiker, die vorwiegend aus der sehr regen Bonner Session-Szene kommen, sind keine feste Gruppe. Auch werden die Stücke vorab nicht geprobt. (WDK)
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Wintergetreide und Herbstgemüse Projekt "Ackern statt büffeln" startet ins neue Schuljahr Alfter. Das Ende der Sommerferien naht und langsam bereiten sich Lehrerinnen und Lehrer an den Schulen in der Umgebung auf das neue Schuljahr vor. Wie wäre es denn, im neuen Schuljahr mit Ihrer Klasse beim Projekt "Ackern statt Büffeln" beim Förderverein Stallgespräch in Alfter zu beginnen, bei dem Schülerinnen und Schüler für unsere natürlichen Lebensgrundlagen und für eine nachhaltige Landwirtschaft sensibilisiert werden? Zumal dies Themen angesichts des Klimawandels und der daraus erwachsenden "Fridays for future" Bewegung heute wichtiger denn je sind. Auf einem großen Acker, unweit der Haltestelle Alanus Hochschule in Alfter, bauen Schulklassen und OGS-Gruppen mit viel Spaß und unter professioneller Anleitung bereits seit dem Frühling Kartoffeln und Gemüse an, haben Getreidefelder angelegt und fördern die Insektenwelt mit einer Bienenweide. "Ich bin immer wieder erstaunt, wie Kinder auf unserem Acker zum ersten Mal sehen, wie Kartoffeln wachsen oder dass ein Strohhalm ursprünglich tatsächlich aus dem Stroh einer Getreidepflanze besteht. Dies zu vermitteln, macht große Freude und die Schülerinnen und Schüler wollen nach dem ersten Erlebnis bei uns immer wieder kommen", berichtet Projektleiterin Antje Grotefeld. Zwar ist die Saison bereits weit fortgeschritten, aber auch zum Beginn des neuen Schuljahres lohnt sich der Einstieg von neuen Schulklassen oder OGS-Gruppen noch. So ist der Anbau von Herbstgemüse wie Grünkohl, Spinat oder Feldsalat möglich, Wintergetreide kann gesät und im Sommer geerntet werden. Außerdem können interessierte Klassen Überwinterungsmöglichkeiten für Insekten bauen oder erfahren, welche Samen und Kerne für Mensch und Tier essbar sind. Auch Schulausflüge zur Besichtigung unseres Ackers sind willkommen. Interessierte Schulen wenden sich bitte für Anmeldung und weitere Informationen an Berthold Engelmann unter 0173/708 2553 (AB) oder E-Mail: Das Projekt wird durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen gefördert.
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