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(ots) /- In der letzten Woche (44. KW) kam es gleich zu zwei Verkehrsunfällen, bei denen jeweils ein Junge auf seinem Fahrrad angefahren und leicht verletzt wurde. In beiden Fällen erkundigten sich die beteiligten Autofahrer/ -in zwar nach dem Befinden, anschließend setzte man dann die Fahrt jedoch fort. Im Stadtteil Brand auf der Rombachstraße vor der dortigen Schule kam es am Dienstag, den 30.10.18, gegen 13.25 Uhr auf dem dortigen Fußgängerüberweg zum ersten Unfall. Ein 11- jähriger Junge wollte mit seinem Fahrrad den Überweg nutzen, als eine Autofahrerin losfuhr und mit dem Jungen zusammenstieß. Das Kind stürzte und verletzte sich dabei. Die Frau hielt an und erkundigte sich nach dem Befinden des Jungen. Nachdem sie mit einer Passantin gesprochen hatte, fuhr sie jedoch, ohne die Polizei zu rufen oder ihre Daten bekannt zu geben, weiter. Die Autofahrerin soll ca. 55 - 65 Jahre alt sein und graues Haar haben. Unterwegs war sie mit einem schwarzen Pkw. Die Polizei sucht nun die betreffende Passantin und gegebenenfalls weitere Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang und zur flüchtigen Pkw- Fahrerin machen können. Der nächste Verkehrsunfall ereignete sich am Donnerstag, den 01.11.18, gegen 17.30 Uhr, im Stadtteil Verlautenheide im Einmündungsbereich Türmchenweg/ Zur Scheidmühle. Ein aus der Straße "Zur Scheidmühle" in Richtung Kalkbergstraße fahrender Pkw- Fahrer stieß mit einem aus dem Türmchenweg kommenden 13- jährigen Jungen auf seinem Fahrrad zusammen. Der Junge stürzte und verletzte sich ebenfalls leicht. Nachdem der Autofahrer kurz mit dem Kind gesprochen hatte, fuhr auch er weg, ohne die Polizei gerufen oder seine Personalien angegeben zu haben. Der Junge beschreibt den Autofahrer als ca. 18- jährigen Mann mit braunen, kurzen Haaren. Er war mit einem dunkelblauen VW Polo unterwegs. In beiden Fällen werden Zeugen gebeten, sich bei den Ermittlern unter der Rufnummer 0241/ 9577- 42101 zu melden. (pw)
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(ots) /- Am Donnerstag, den 20. September 2018, startet die erste länderübergreifende Aktion "sicher.mobil.leben" zum diesjährigen Thema "Ablenkung". Ziel der Verkehrssicherheitsaktion ist es, auf die Gefahren im Straßenverkehr, hervorgerufen durch die Nutzung mobiler elektronischer Geräte, aufmerksam zu machen und damit das Gefahrenbewusstsein in der Bevölkerung zu stärken. Angesprochen werden sollen alle Menschen, ob nun motorisiert unterwegs, mit dem Rad oder zu Fuß; denn abgelenkt ist jedermann bei der Benutzung solcher Geräte. Neben der Verkehrsüberwachung stehen vor allem präventive Maßnahmen rund um das Thema "Ablenkung" im Mittelpunkt. Auch die Aachener Polizei beteiligt sich an diesem Aktionstag. Morgen früh (20.09.18) ab 10 Uhr werden sich interessierte Bürgerinnen und Bürger an einem Infostand am Elisenbrunnen in der Aachener Innenstadt über die Thematik informieren können und mit den Beamten/- innen ins Gespräch kommen können. Eine nachhaltige Verhaltensänderung aller Verkehrsteilnehmer ist das Ziel des Aktionstages. Denn die Nutzung und die Ablenkung durch mobile elektronische Geräte, wie Handy, Smartphone, Tablet oder Navi, erhöhen das Unfallrisiko erheblich. So ist bereits das Telefonieren während der Fahrt so gefährlich wie das Fahren mit mehr als 0,8 Promille Alkohol im Blut und etwa die Hälfte aller Autofahrer benutzen das Mobiltelefon während der Fahrt ohne Freisprecheinrichtung. "Kein Anruf, keine Text-/ oder Sprachnachricht sind so wichtig, dass man dafür das Leben und die eigene Gesundheit und die anderer leichtfertig aufs Spiel setzt." (pw)
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