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19. August 2011, 07:42
Polizei Aachen
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Unwetterbilanz der Polizei

(ots) - Während des Unwetters in der vergangenen Nacht und noch einmal am frühen Morgen gingen bei der Aachener Polizei knapp 1000 Notrufe ein. In der Zeit von 19.30 Uhr bis kurz nach 22 Uhr standen die Telefone nicht mehr still.

Zumeist meldeten die Bürger und Bürgerinnen liegen gebliebene oder schwimmende Autos, vollgelaufene Unterführungen, herausgedrückte Gullydeckel, voll gelaufene Keller und Stromausfälle. Besonders hart traf es den Anrufen zufolge den Nordkreis. Hier kam es aufgrund dicker Hagelkörner zu zum Teil erheblichen Sachschäden, vor allem an Autos.

Während des Unwetters mussten mehrere Straßen und Kreuzungen vorübergehend gesperrt werden. So der Berliner Ring, Brüsseler Ring. Prager Ring/Jülicher Straße, Krefelder Straße, Kaiserplatz und die Unterführung Westbahnhof.

Verletzt wurde nach jetzigen Informationen niemand.

Auf Grund der konkreten Unwetterwarnung hatte die Aachener Polizei am Abend zu Schichtwechsel keine Beamten nach Hause geschickt. Um Gefahrenstellen abzusichern, wurden nahezu alle verfügbaren Streifenwagen der Behörde besetzt. Eine Entspannung der Lage setzte gegen 22.15 Uhr ein. Die Polizei hatte sehr eng mit den Feuerwehren in der Region zusammengearbeitet. Weil die Mobilfunknetze zum Teil zusammenbrachen, wurden Polizisten als Verbindungsleute in die Lagezentren der Feuerwehren entsandt.

Am Morgen gegen 4 Uhr musste der Brüsseler Ring bis 8.30 Uhr aufgrund des neu einsetzenden starken Regens wieder gesperrt werden.

Eine Abfrage in den Polizeistationen in der Region ergab, dass sich zumindest die Verkehrsverhältnisse normalisiert haben. Derzeit sind allerorts Aufräumarbeiten angesagt.

--Paul Kemen--

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