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Nach Überfall am Montag: Bank setzt Belohnung aus; Bankräuberin wirkte abgebrüht; Kripo sucht Zeugen

(ots) - Nach dem Überfall am Montag auf die Filiale in der Jakobstraße (wir berichteten) hat die Aachener Bank für die Ergreifung der Täter eine Belohnung in Höhe von 2000 Euro ausgesetzt.

Offenbar hatte das Trio, zwei Männer und eine Frau, den beiden Bankangestellten am Morgen aufgelauert und dann, bevor überhaupt Kunden kamen, überwältigt. Mit vorgehaltener Pistole hatte man sie dann gezwungen, sämtliches Bargeld herauszurücken. Durch einen Nebeneingang flüchtete das Trio. Verletzt wurde bei dem Überfall trotz des sehr energischen Vorgehens der Täter niemand. Die Angestellten kamen mit dem Schrecken davon. Eine intensive Fahndung nach den Tätern blieb bislang ohne Erfolg. Ob ein Auto bei der Flucht eine Rolle spielt, darüber gibt es keine Erkenntnisse.

Derzeit wertet die Kripo das Bildmaterial aus, das eine Videokamera am Tatort geschossen hat. Die mit einer auffälligen dunkelblonden Perücke maskierte Frau scheint den energischen Part und das Sprechen in dem Räubertrio übernommen zu haben. Das ergaben erste Auswertungen. Die etwa Anfang bis Mitte 30 Jahre alt geschätzte Räuberin sprach energisch und ein akzentfreies Hochdeutsch. Sie gab die Kommandos, während einer ihrer Mittäter offenbar gar kein Wort sprach.

Die Polizei geht davon aus, dass die Bank und das Verhalten der Angestellten vermutlich sogar über Tage zuvor ausbaldowert wurden. Daher ist für die Ermittler wichtig, dass sich Zeugen melden, die etwas Verdächtiges gesehen haben am Montagmorgen oder bereits Tage zuvor in der Jakobstraße, in Höhe der Hausnummer 117. Oder in der Stromgasse, Paugasse, die in der Nähe des Tatortes liegen.

Hinweise bitte an die Kripo Aachen, Telefon 0241 - 9577 31301 oder außerhalb der Bürozeiten 0241 - 9577 34210.

Hier die Beschreibungen der Täter:

Frau: Ca. 170 cm groß, schlank, dunkler Hauttyp, vielleicht aber stark mit Bräunungscreme geschminkt, sie trug auf der dunkelblonden Perücke eine Mütze. Die Augen waren mit einer großen Sonnenbrille verdeckt.

Mann 1, der Ruhige und Ältere: Ca. 175 bis 180 cm groß, schlank, eher heller Hauttyp, etwa 40 Jahre alt, sprach kein Wort, hatte eine zottelige, gräuliche Perücke auf. Der Mann könnte einen Gehfehler oder ein Hüftleiden haben. Er trug eine graue Stoffhose und eine dunkelblaue Jacke. Auf der Perücke trug er ebenfalls eine dunkle Mütze.

Mann 2, der Jüngere: Ca. 180 bis 185 cm groß, schlank, eher dunkler Hauttyp, vielleicht Mitte bis Ende 30 Jahre alt, sprach akzentfreies Hochdeutsch. Unklar ist bei ihm, ob seine dunklen Haare echt waren oder er eine Perücke trug. Eine Sonnenbrille verdeckte seine Augen.

--Paul Kemen--

Ort
Veröffentlicht
09. Juli 2013, 09:36
Autor
Rautenberg Media Redaktion