Veröffentlicht
02. Dezember 2009, 10:07
Polizei Aachen
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Betrüger geben sich als russische Verkehrspolizisten aus

(ots) - Mit einer neuen Variante des Enkeltricks erbeuteten

Betrüger 16.000 Euro von Familien aus den ehemaligen GUS-Staaten.

Zwischen Donnerstag, 27.11.2009 und Freitag, 28.11.2009, sind sechs

Männer und Frauen von einem russisch sprechenden Täter angerufen

worden. Der Betrüger gab sich als russischer Polizeibeamter aus und

behauptete, dass der Enkelsohn (oder alternativ der Bruder oder der

Sohn) in Russland einen Unfall verursacht habe bei dem ein Fußgänger

angefahren wurde. Nur durch Zahlung einer Geldstrafe von 10.000 Euro

könne eine drohende Haftstrafe umgangen werden. In drei Fällen

fielen die Opfer auf die Betrüger herein und zahlten an einen

Unbekannten, der kurze Zeit nach dem Telefonat an ihren Wohnungen das

vorhandene Bargeld in Empfang nahm. Die

anderen Opfer bemerkten den Schwindel und zahlten nicht. Bei den

Tätern, die das Geld in Empfang genommen haben handelt es sich im

ersten Fall um einen schlanken, circa 20 Jahre alten Mann, der eine

gepflegte Erscheinung machte. Im zweiten Fall agierte ein 40 Jahre

alter Betrüger, der eine Stirnglatze und graue Haare hatte und im

dritten Fall trat ein circa 35-jähriger Mann mit kurzen, blonden

Haaren auf. Die Aachener Polizei warnt vor allem russischstämmige

Familien nicht auf die Betrüger hereinzufallen und sofort die Polizei

unter 110 anzurufen. Die Kripo bittet weitere Opfer, die den Betrug

bislang noch nicht angezeigt haben sich unter der Telefonnummer

0241/9577-33101 (oder außerhalb der Geschäftszeiten 0241/34250) zu

melden.

Iris Wüster

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