Beta

Bürgerpetition: Stopp des weiteren Ausbaus von Tannenbaumschonungen im Lehmichsbachtal

Seit Jahren fallen im Lehmichsbachtal zwischen den Ortschaften Hufenstuhl und Kreutzhäuschen in Overath Wälder einer massiven Bepflanzung mit Weihnachtsbaumkulturen zum Opfer. Wir fordern einen nachhaltigen Schutz der verbleibenden Wälder und den Stopp des weiteren Ausbaus von Tannenbaumschonungen im und um das Lehmichsbachtal.

Anzahl der Mitzeichner: 28

Jetzt mitzeichnen

Petitionstext
Seit Jahren fallen im Lehmichsbachtal zwischen den Ortschaften Hufenstuhl und Kreutzhäuschen in Overath Wälder einer massiven Bepflanzung mit Weihnachtsbaumkulturen zum Opfer.

Inzwischen hat die Plantagenfläche ein enormes Ausmaß angenommen. Etliche Hektar an Fläche wurden mit Monokulturen versehen. Jedes Jahr werden im September Zehntausende von Bäumen für den Verkauf geerntet und durch die ganze Welt verschifft.

In den letzten Jahren fielen immer wieder große Waldstücke, Mischwälder und frei zugängliche Waldgebiete den Plantagen und damit der kommerziellen Bewirtschaftung zum Opfer. Trotz mehrfacher Beschwerden durch die Anwohner wurde nichts gegen den Ausbau der Anbauflächen unternommen.

Helfen Sie mit Ihrer Unterschrift mit, den Belangen der Bürger Gehör zu verschaffen und die Politiker der Kommune, des Kreises und es Landes zum Handeln zu bewegen.

Wir fordern von der Politik einen nachhaltigen Schutz der verbleibenden Wälder und den Stopp des weiteren Ausbaus der Tannenbaumschonungen im Lehmichsbachtal.

Nur so können das typische und prägende Landschaftsbild sowie der Naturpark Bergisches Land langfristig erhalten bleiben.

Begründung

Das natürliche Landschaftsbild wird stark verändert. Die Plantagen sind eingezäunt und werden regelmäßig bearbeitet. So liegt zwischen den Tannen über das gesamte Jahr hinweg nur brauner Acker. Sobald die Tannen die Größe von einem Meter erreicht haben, wird mit der Ernte begonnen. Nachdem die letzen Bäume etwa eine Höhe von zwei Metern erreicht haben, beginnt der Anbau mit Setzlingen erneut.Dies hat mit einer Wiederaufforstung nichts zu tun.

Der Lärm der Autobahn nimmt durch den fehlenden natürlichen Schutz der Bäume für die Anwohner immer weiter zu.

Der Raum für die Lebewesen wird eingeschränkt. Rehe könne nicht mehr durch die Wälder streifen und landen immer wieder in den eingezäunten Flächen. Dann müssen sie befreit werden, nachdem sich die Tiere oftmals bei Ausbruchsversuchen verletzt haben. Nistplätze für Vögel gehen verloren und die Pflanzenvielfalt wird eingeschränkt. Die Plantagen werden großflächig gespritzt um Unkraut und Ungeziefer entgegenzuwirken.

Petition mitzeichnen
Weitersagen

Internet-Adresse:



Letzte Mitzeichner
Frank J.

Frank J.

aus Overath - 18.07.2011 : 07:02

David Grasekamp

David Grasekamp

aus Overath - 11.05.2011 : 00:12

Peter R.

Peter R.

aus Düsseldorf Garath,Hellerhof - 03.03.2011 : 16:08

Stefan L.

Stefan L.

aus Overath - 10.02.2011 : 12:39

Iris Barth

Iris Barth

aus Overath - 31.01.2011 : 22:26

Florian Schmidt

Florian Schmidt

aus Overath - 31.01.2011 : 14:52

Helga H.

Helga H.

aus Overath - 28.01.2011 : 21:02

Hartmut Heyner

Hartmut Heyner

aus Overath - 27.01.2011 : 19:42

Karen M.

Karen M.

aus Overath - 26.01.2011 : 23:37

Wolfgang Baginski

Wolfgang Baginski

aus Overath - 26.01.2011 : 18:14

Karin Grunewald

Karin Grunewald

aus Overath - 26.01.2011 : 15:33

Simone Kupries

Simone Kupries

aus Overath - 06.01.2011 : 22:08

Helmut Kister

Helmut Kister

aus Dermbach - 30.10.2010 : 11:49

Torsten S.

Torsten S.

aus Overath - 23.08.2010 : 16:11

Anne H.

Anne H.

aus Overath - 21.06.2010 : 19:44