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Bergische Seen kippen nicht- trotz Hitze droht keine Gefahr

20.07.10 : 11:43 : 206 mal gelesen : Verstoß melden
geschrieben von Lea Offermann

Waldsee Hermsdorf
Quelle: Flickr
Autor: Judith74
CC-Lizenz

Es muffelte ordentlich am Saaler Mühlensee, als die Temperaturen Spitzenrekorde von 35 Grad Celsius erzielten.  Doch im Gegenteil  zum Aachener Weiher im schönen Köln, wo in den vergangenen Tagen die toten Enten und Karpfen im viertel- Stunden- Takt  aus dem grünen Tümpel gefischt werden konnten, stirbt im bergischen Land kein einziger.  Trotz großer Gänse- und Entenpopulation am Mühlensee fand keine Eutrophierung statt. Der Geruch hingegen ließ aufs Gegenteil schließen.

Die Gefahr des Umkippens ist bei den bergischen Gewässern nicht so hoch, wie zum Beispiel beim Aachener Weiher, denn sie erhalten eine Wasserzufuhr durch Fließgewässer. Dadurch sinkt die Wasserqualität trotz der Hitze nicht sonderlich, so dass der Fortbestand der Fische und anderer Bewohner des Wassers nicht gefährdet ist.  Außerdem wird die Wasserqualität regelmäßig von Mitarbeitern des Abwasserwerkes überwacht.

Werden die Seen  nicht mit Fließgewässerzufuhr versorgt, setzt man Wasserfontänen ein, um dadurch den Sauerstoffeintrag und die Wasserumwälzung zu gewährleisten.  Nach der Fischtragödie in Köln werden jetzt alle Gewässer genauer unter die Lupe genommen, damit dieses Desaster nicht noch einmal auftritt.

Nach dem Regen in den letzten Tagen zeigen sogar die Bäche und Fließgewässer Temperaturen von 21 bis 26 Grad auf. Dies meldetet der Wupperverband von den bergischen  Fließgewässern und Talsperren. Des Weitern betonte der Verband, dass keine Gefahr von toten Fischen oder Kolibakterien besteht.


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