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U-3-Ausbau muss auch in Windeck zügig fortgesetzt

12.10.10 : 12:16 : 152 mal gelesen : Verstoß melden
veröffentlicht von Unserort Redaktion für
Gemeinde Windeck

(von rechts) Kinder- und Sportministerin Ute Schäfer, Bürgermeister Jürgen Funke und DRK-Geschäftsführer Bernd Voss)

Bereits 2008 wurde der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter 3 Jahren ab dem Jahr 2013 beschlossen. Seinerzeit sagte die Familienministerin, die Kommunen hätten einen steilen Weg vor sich, um den Ausbau bis 2013 zu schaffen.

Die Städte und Gemeinden haben sich aber sehr schnell auf den Weg gemacht, so schnell, dass die alte Landesregierung vor den Sommerferien alle noch nicht begonnenen Ausbauprojekte ausgesetzt hat, weil die Landesmittel erschöpft sind.

In Windeck steht der Umbau von weiteren 4 Einrichtungen bevor. Unter anderem liegen beim Deutschen Roten Kreuz die Pläne seit längerer Zeit vor und auch die Finanzierung ist mit Mitteln des Kreisjugendamtes, der Gemeinde und vom Roten Kreuz selbst sichergestellt worden, da die zugesagten Landesmittel nicht ausreichen.

Bei dem Ausbau sollen 30 neue Plätze geschaffen werden, davon 22 für Kinder unter 3 Jahren. Da bereits zahlreiche Anmeldungen ab dem Kindergartenjahr 2011/2012 vorliegen, versucht nun das DRK für seine Einrichtung wie auch die Gemeinde für die gemeindlichen Kindergärten Wege zu finden, wie der Ausbau doch noch zügig realisiert werden kann. Da das Land in diesem Jahr nicht mehr genügend Mittel zur Verfügung hat, um alle Bauprojekte zu fördern, will die neue Landesregierung jetzt einen Nachtragshaushalt vom Landtag beschließen lassen. Nach Ansicht der Gemeinde und den Verantwortlichen beim Roten Kreuz ist das aber nicht früh genug. Alle Verantwortlichen hoffen darauf, dass die fehlenden Landesmittel vorfinanziert werden können, da der Bedarf für den U-3-Ausbau bereits konkret berechnet wurde. Ein sogenannter „vorzeitiger Maßnahmenbeginn“ würde zwar zu einem geringen zusätzlichen Zinsaufwand führen, aber auch die Projekte im Sinne der Eltern und der gesetzlichen Forderung schnell  zum Abschluss bringen.

Um die Möglichkeiten einen Maßnahmenbeginn in Windeck bei allen Einrichtungen insbesondere beim Roten Kreuz, das teilweise die Planungen bereits vorfinanziert hat und wo auch noch nicht alle Rechnungen bezahlt sind, zu erreichen, haben sich der Landtagsabgeordnete Andreas Krautscheid und Kreistagsmitglied Udo Scharnhorst bereits vor Ort in der vorigen Woche informiert. Es fand aber auch ein Termin von Bürgermeister Jürgen Funke und DRK-Geschäftsführer Bernd Voss im Ministerium mit der Ministerin statt, die eine erneute Prüfung des Sachverhalts durch das Ministerium zugesagt hat.


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