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Kreis erfreut über Förderbescheid für „Naturerlebnispark Waldbröl“

01.02.11 : 16:42 : 177 mal gelesen : Verstoß melden
veröffentlicht von Unserort Redaktion für
Pressedienst Oberbergischer Kreis

v.l.n.r.: Peter Koester, Bürgermeister; Regierungspräsidentin Gisela Walsken; Friedhelm Kamps, DJH-Geschäftsführer; Landrat Hagen Jobi; Bodo Löttgen, MdL (Foto: OBK)

Regierungspräsidentin überbrachte Zusagen über gut 7 Millionen Euro

Mit Förderbescheiden über mehr als 7 Millionen Euro war Regierungspräsidentin Gisela Walsken ins Oberbergische gereist. Strahlende Gesichter empfingen sie im Bürgerhaus Waldbröl, denn mit dieser offiziellen Zusage fiel der Startschuss für ein wohl europaweit einzigartiges Umweltprojekt: den Naturerlebnispark Waldbröl-Nutscheid.

Aus dem ehemaligen Kasernengelände wird ein wichtiger Standort zur Umweltbildung, unter anderem mit einer Naturerlebnisakademie, dem ersten Baumwipfelpfad in Nordrhein-Westfalen, einem Baumhaus von der Größe eines Hotelkomplexes, das bis zu 200 Gäste beherbergen kann und einem Abenteuer- und Naturspielplatz. Mit dem Zuschuss des Landes NRW wird aus dieser Vision Wirklichkeit. Landrat Hagen Jobi freute sich, dass das Nutscheid so viele Akteure zusammengebracht hat. Das entwickelte Projekt könne ein Ansporn dafür sein, dass ein Finanzierungssystem für eine derartige Investition auf gute Füße gestellt werden kann. Auch in Zeiten, wo über die Finanzlage geklagt werde, müsse man sich fragen, wo noch Impulse gegeben werden können und Investitionen möglich sind, sagte der Landrat und würdigte das Engagement aller Beteiligten. Das Konzept des Waldbröler Projektinitiators Olaf Wirths hatte das Wirtschaftsministerium des Landes überzeugt. Der leitende Ministerialrat Michael Deitmar hat sich federführend für das außergewöhnliche Projekt eingesetzt, sagte Regierungspräsidentin Gisela Walsken. „Für die Tourismus-Infrastruktur ist der Naturerlebnispark ein ganz entscheidender Beitrag – ein Tor zum Naturpark Bergisches Land“, so die Regierungspräsidentin. Auch sie zeigte sich davon überzeugt, dass der zukünftige Naturerlebnispark nicht nur den Tourismus sondern auch die Wirtschaft in unserer Region voran bringt. Dass die Investitionskosten von geplanten 9,2 Millionen Euro jetzt mit 7,2 Millionen Euro gefördert werden und das Projekt umgesetzt werden kann, bezeichnete Waldbröls Bürgermeister Peter Koester als „einen Sechser im Lotto. Eine gute, konstruktive Zusammenarbeit hat zu diesem Erfolg geführt.“ Koester dankte dabei auch den Landtagsabgeordneten Peter Biesenbach und Bodo Löttgen, die sich für die finanzielle Stärkung des Projektes eingesetzt hätten. Die Stadt werde jetzt den „Schulterschluss mit Kreis und dem Deutschen Jugendherbergswerk suchen.“

DJH-Geschäftsführer Friedhelm Kamps freut sich als Partner – neben dem Oberbergischen Kreis und der Stadt Waldbröl - des Naturerlebnisparks zu agieren: „So ein Projekt wird einem nicht alle Tage angeboten!“, sagte Kamps.

Er hofft, dass noch in diesem Jahr der offizielle Spatenstich für den Naturerlebnispark stattfinden kann. Bereits im Frühjahr sollen die Gebäude auf dem 8 Hektar großen Kasernengelände auf dem Nutscheid abgerissen werden. Auch für Projektinvestor Olaf Wirths würde sich ein großer Traum erfüllen, der vor gut sieben Jahren als Wettbewerbsbeitrag für „Erlebnis NRW“ begann. Aus vielen Ideen von vielen Menschen sei ein ganzheitliches Bildungskonzept entstanden. Er bedankte sich bei allen Beteiligten, die mit viel Einsatz an der „Vision“ des Projektes Naturerlebnispark festgehalten haben und sicherte dem Umweltbildungsstandort Nutscheid eine „Vorreiterrolle“ zu, die weit über das Oberbergische hinausgehen wird.


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