Landrat bedauert die Entscheidung der Benediktiner-Mönche zutiefst
09.11.10 : 14:34 : 128 mal gelesen : Verstoß melden
veröffentlicht von Unserort Redaktion für
Rhein-Sieg-Kreis
„Der Michaelsberg ist unser Wahrzeichen – nicht nur als weithin sichtbares Baudenkmal“
(kl) – „Die Entscheidung der Siegburger Benediktiner-Mönche, ihren Konvent auf dem Michaelsberg aufzugeben, ist ein schwerwiegender Schritt, den ich zutiefst bedaure. Es ist sehr schade, dass der Konvent keine andere Möglichkeit sieht, und wir bis jetzt keine Gelegenheit hatten, ihm bei der Lösung seiner Probleme weiterhelfen zu können“, so die Reaktion von Landrat Frithjof Kühn auf die heutige Mitteilung der Benediktiner-Mönche das klösterliche Leben auf dem Michaelsberg aufzugeben.
„Seit der Gründung der Abtei durch Anno II. im Jahr 1064 sind die Benediktiner – nur unterbrochen von 1803 bis 1914 – auf dem Michaelsberg zuhause. Sie gehören zu Stadt und Kreis. Der Michaelsberg ist unser Wahrzeichen – nicht nur als weithin sichtbares Baudenkmal, sondern auch durch die prägende Kraft klösterlichen Lebens in Vergangenheit und Gegenwart. Dies zu erhalten muss das Ziel aller Beteiligten sein. Als Landrat des Rhein-Sieg-Kreises werde ich alles versuchen, damit der Michaelsberg als geistlich-religiöses und für die Region identitätsstiftendes Zentrum erhalten bleibt“, sagte Landrat Kühn weiter.
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