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Härtetest im Freibad

21.07.10 : 10:47 : 132 mal gelesen : Verstoß melden
veröffentlicht von Unserort Redaktion für
Stadt Siegburg

Dass UV-Strahlen der Haut schaden, ist kein Geheimnis mehr. Doch wie gut sind UV-Textilien? Eine Antwort fanden die Besucher des Freibads Oktopus zuletzt am Aktionsstand der Verbraucherzentrale Siegburg. Mit Hilfe eines UV-Messgerätes wurde deutlich, dass die Sonnenstrahlen nicht unbedingt vor Sonnenschirmen und Kleidung halt machen. Das Fazit: Der beste Schutz vor UV-Strahlung ist nach wie vor, die Sonne zu meiden. An zweiter Stelle steht geeignete Kleidung. Aber Vorsicht! Auch UV-Textilien sind kein Allheilmittel. Bei UV-Textilien kommt es auf das Prüfverfahren an. Die härtesten Kriterien müssen Textilien bei den Checks nach "UV-Standard 801" erfüllen. Denn der simuliert den Alltag: Ein T-Shirt wird nass gemacht, gedehnt und mehrmals gewaschen. Was nach dieser Prozedur noch richtig vor der Sonne schützt, wird mit dem Lichtschutzfaktor nach "UV-Standard 801" ausgezeichnet. Textilien mit dem Siegel nach "australisch-neuseeländischem Standard" durchlaufen hingegen den UV-Check nur fabrikneu. Es fehlt der Nachweis, wie gut sie auch nass und gedehnt schützen. Also: Australischer Standard hört sich zwar gut an, bietet aber keine ausreichende UV-Protektion.


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