Bahn reagiert auf Kritik- 500 Euro für Geschädigte
21.07.10 : 17:26 : 182 mal gelesen : Verstoß melden
geschrieben von Lea Offermann
Entschädigungszahlungen werden aufgestockt. Alle Hitze-Opfer die wegen den defekten Klimaanlagen ins Krankenhaus mussten, können nun mit einer Entschädigung bis zu 500 Euro rechnen.
Zu Beginn hatte die Bahn lediglich das Anderthalbfache des Fahrpreises für Geschädigte als Reisegutschein zu gesagt. Doch der Druck wurde zu groß. Die Eltern der Schüler ziehen ihre Schlüsse aus dem Handeln der Deutschen Bahn und gehen vor Gericht. Auch die Öffentlichkeit ist empört über das Verhalten. Nun übertrifft die gebotene Summe die Forderungen. Der Verbraucherverband der Bundeszentrale hatte 300 Euro gefordert.
Das Versagen der Klimaanlagen wird das Hauptthema am Donnerstag beim Spitzentreffen sein. Bahnchef Rüdiger Grube, sowie Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und weiter Mitglieder des Bundestagsverkehrsausschusses werden vertreten sein.
Es kommen immer mehr Tatsachen ans Licht. Nicht nur die Klimaanlagen bei den ICEs machen Probleme, sondern auch die Achsen.
Das ZDF berichtete, dass am 10. Juli die Schüler im Zug Temperaturen bis zu 70 Grad ausgesetzt worden wären. Die DB weist dies jedoch zurück. Es waren höchstens 61 Grad und diese Temperaturen waren nicht innerhalb eines Passagierabteils zu messen, sondern unterhalb des Zuges an einem Aggregat.
Der Gradzahlstreit sollte nebensächlich scheinen, denn die Tatsache, dass Menschenleben gefährdet wurden steht hier auf einem höheren Podest.
Die Bahn ist am Zug, denn die Bevölkerung erwartet Maßnahmen, damit diese Vorfälle eine unangenehme Ausnahme bleiben.
Beitrag teilen:
Facebook
Twitter




Facebook
Twitter