Neues zum Höllenlärm aus Richtung Forsbach
25.07.10 : 12:02 : 356 mal gelesen : Verstoß melden
geschrieben von H. Arno D.
Inzwischen tägliche Malaise:
Zwischen März und November brüllt er los: Der Rasenmäher.
Bezingetrieben.
Geschätzte 120 Dezibel.
Geräuschesniveau startender Düsenjäger, Heavy Metal Bands oder von Tecno Discos. Selbst bei geschlossenen Doppelfenstern unüberhörbar.
Morgens ab 8 Uhr. Gern mittags. Bevorzugt donnerstags ab 13.30.
Natürlich kümmert es die Grünpfleger nicht, dass man morgens nicht vor 9, zwischen 12 und 15 Uhr wegen der Mittagsruhe und spätestens ab 20 Uhr (besser wäre 18 Uhr) auf seine Mitmenschen Rücksicht nehmen sollte.
Derartige Krawallgeräte sind seit geschätzten 20 Jahren verboten. Forsbacher Zeitgenossen nerven damit vielleicht unwissend die Anwohner des Rosenbergs im Nachbarort Hoffnungsthal.
Geschätzte 500 (!) Meter Luftlinie liegen zwischen der Lärmquelle und den Geplagten. Meist samstags, gerne auch freitags am frühen Abend – bis gegen 19.30, auch das ist nach der LärmSchVO und dem NachbG NRW nicht zulässig – beschallt er locker einen halben Quadratkilometer.
Die Grundstücke müssen recht groß sein, über 1000 m². Der Lärm hält 1½ bis 2 Stunden lang an.
Besonders bei West- oder den herrschenden Westsüdwestwinden wird der gegenüberliegende Hang mit Krach malträtiert.
Entweder tragen die Rasenmäherpiloten – man kann jede Wende exakt nachverfolgen, jedes gedämmte Mähen nördlich der Gebäude, jedes Abwürgen und Starten – Ohrenschützer, oder er dürfte schwer gehörgeschädigt sein.
Das Gelände befindet sich unmittelbar am Rande der östlichen Forsbacher Bebauung im Areal Hoffnungsthaler Straße, Kirchweg, Auf den Steinen.
Befragte Bewohner von Forsbach-Ost haben Glück. Tatsächlich hört man innerhalb der geschlossenen Bebauung erst mal so gut wie nichts.
Wir haben das selbst an der Ecke Kirchweg feststellen können.
Physikalische Gegebenheiten sind wohl entscheidend.
Die Hoffnungsthaler Straße Richtung Büchel wirkt wie ein Trichter, verstärkt den Lärm auf die erwähnten Dezibel und schleudert ihn exakt uwf den gegenüber liegenden Rosenberghang am Lüderich.
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ACHTUNG! AKTUELL!
Dienstag, 27. Juli, 15.25
Jetzt, in diesem Moment, tobt der Rasenmähermann wieder. Ich komme um 15.15 nach Hause. Sofort fällt mir der infernalische Lärm auf.
Egal. ob nun 110 oder 120 dBA - er st in rd.- 500 m Entfernung noch zu hören.





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Jaja, die Rasenmäher, ein ewiges Streitthema zwischen Nachbarn.
Ich weiß jetzt nicht genau, mit was für einem Gerät da der Forsbacher zu Gange ist, die 120 Dezibel erscheinen mit allerdings etwas sehr hoch.
In Discotheken und auf Rockkonzerten hat man oft 100 dB (A). 120 dB wäre dann 10 mal (!!) so laut, das kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. :-)
Vielleicht weist ihn ja mal jemand darauf hin und der gute Mann erbarmt sich, sich ein neues Gerät anzuschaffen...