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Flassbeck: Eine FÜNF!

16.01.12 : 14:36 : 107 mal gelesen : Verstoß melden
geschrieben von H. Arno D.

Der "Weltökonom"

Wissen Sie, wer Schuld ist an der EUROKRISE?

SIE! ICH! Nicht Griechen, Italiener, Ungarn, Iren, Spanier, Portugiesen und andere Steuerverweigerer und Kostgänger der Fleißigen!
DEUTSCHLAND mit seinen Exportüberschüssen habe den „Grundstein zum Grabstein des EIRO“ geliefert.

„Seine Landleute nun aufzufordern, ihren Erfolg zum Nutzen der „Verlierer“ zu bremsen, ist so, als verlange man von Bayern München und Dortmund, ein Paar Eigentore zu schießen, damit schwächere Teams mithalten können. Für diesen Unsinn gibt es eine FÜNF“ (FOCUS).

Heiner Flassbeck, Jahrgang 1950, ist lt. Wikipedia „… ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler. Er war von 1998 bis 1999 beamteter Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen. Seit Januar 2003 ist er Chef-Volkswirt (Chief of Macroeconomics and Development) bei der UNO-Organisation für Welthandel und Entwicklung (UNCTAD) in Genf.

Vielleicht erinnern Sie sich? 1998 / 99 - das war die Gott Sei Dank kurze Ägide eines gewissen Herrn Lafontaine als Finanzminister.
Als Lafontaine mal wieder stolperte (nein, damals nicht über eine Frau, wie so häufig), entsorgte der Nachfolger Eichel (unter uns: Auch der gelernte Deutschlehrer hatte nicht die Spur Ahnung von Finanzen, Finanzpolitik, Steuern usw.).

2003, als am Horizont die dunkle Wolke der Ablösung der krachenden Duos Schröder / Fischer aufzog, schob man F. den hoch dotierten Posten in Genf zu.
Damals bereits ließ das Schlimmes ahnen.

Der Focus erteilt ihm in einer seiner letzten Ausgaben (mal wieder, kann man sagen) die NOTE 5 und titelt: „SCHRÄGE KRITIK AUS DER SCHWEIZ“. ..Flassbeck stand schon immer im Ruf, eine sehr eigene Sicht der Dinge zu besitzen“. Diesmal hat sich „Heinerle“ (damaliger Spottname im Bundesfinanzministerium) den EURO zur Brust genommen.

Wikipedia über Flassbeck (das kann der Mann auch selbst verfasst haben):

"Er beriet den damaligen Bundesfinanzminister Oskar Lafontaine bei dessen Vorhaben, gemeinsam mit dem französischen Finanzminister Dominique Strauss-Kahn eine keynesianische Finanz- und Währungspolitik auf europäischer Ebene zu etablieren sowie das Weltwährungssystem zu reformieren."

Was heißt das (mal abgesehen davon, dass der Name Strauss-Kahn nun wirklich einen besonderen „Klang“ hat)?
John Maynard Keynes hatte in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts im Angesicht der weltweiten Depression nach dem Börsencrash gefordert (sein Hauptwerk heiß „Treatise On Money, Vom Geld, 1932), kurz zusammengefasst Einkommen zu schaffen durch staatliche Interventionen, mit „geliehenem Geld“, also Krediten, um dadurch Arbeitslosigkeit zu überwinden und Wachstum zu schaffen. Zur Not lasse man sinngemäß Arbeitslose Flaschen verbuddeln und wieder ausgraben.
Eine Art der „Umverteilung“ und „sozialer Gerechtigkeit“ durch die immer wieder von Linken geforderten „Beschäftigungsprogramme“, „Konjunkturpakete“ ), um heute übliche Phrasen zu benutzen (obwohl es schon rein sprachlich, aber auch rechtlich, keine Gerechtigkeit PLUS ADJEKTIV gibt, wie nicht nur der Medienwissenschaftler N. Bolz längst nachgewiesen hat, sondern nur GERECHTIGKEIT, und zwar gegenüber allen und jedermann, denn Klientelgerechtigkeuit ist zugleich Ungerechtigkeit gegenüber allen anderen.

Man nennt diese Art der Wirtschaftspolitik „angebotsorientierte Beschäftigungs- und Wachstumspolitik“.
Die keynes’sche Lehre hatte zu der damaligen Zeit, unter den seinerzeitigen Bedingungen der Massenarmut und –arbeitslosigkeit, ihre Berechtigung.
Fatal daran ist jedoch, dass sie nur kurzfristig wirkt, denn mit den Geldern wird zwar Einkommen auf der einen Seite, aber nicht kaufbares Sozialprodukt, also Güter ohne (produktiven) Mehrwert auf der anderen Seite geschaffen. Denn wer kann schon verbuddelte Flaschen, Häfen oder Straßen kaufen (mal abgesehen von der Infrastruktur, die nur indirekt Sozialprodukt fördert)?

Keynes lieferte ohne es zu wollen die theoretischen Grundlagen für Sozialismus / Marxismus / Kommunismus, Planwirtschaft in modernerer Form.

Das Gegenteil besagt die nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik, die aufs Schuldenmachen (zu Lasten künftiger Generationen, mit der Gefahr der Inflation) verzichtet und die Kräfte des Marktes (Konkurrenz), Nachfrage durch eigener Hände Arbeit und das damit verbundene Einkommen favorisiert.

Das deutsche “Wirtschaftswunder“ z. B., insgesamt sogar der ganze Erfolgsgeschichte der deutschen Volkswirtschaft. beruht so gut wie ausschließlich auf Letzterer, sprich der freien und sozialen Marktwirtschaft.
Übrigens hatten auch die Nationalsozialisten unter Hitler ihren Keynes wohl gelesen und verstanden. Sie schoben bekanntlich große Bauprojekte, Rüstung, Flughäfen, Westwall usw. an.

Linken steht „politisch korrekt“ der Schaum vor dem Munde, wenn jemand aus dem „falschen“ Lager Autobahnbau lobt, siehe Eva Herrmann, als sie von Johannes Baptist Kerner, Schreinemakers, Senta Berger und der unierten Linkspresse medial hingerichtet wurde.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Zum Schluss mal wieder die Frage: WARUM erzählt der Mann solch konfuses Zeugs?
Weil a) der davon PROFITIERT, b) ihn der Neid resp. die Gier treibt!

Er muss ab und zu einen Berechtigungsnachweis liefern, um auf seinem üppig bezahlten Posten verharren zu dürfen, Gleichgesinnte nach zu ziehen, für seine Bücher zu werben, sich für noch höher dotierte Positionen (bei der EU?) in Erinnerung zu halten, sobald Links auch in Deutschland wieder an die Macht kommt.

Und Neid / Gier ist bekanntlich die stärkste menschliche Triebfeder.


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