Beta
Beiträge suchen
« zur Übersicht «

FLASSBECK III

24.01.12 : 21:07 : 76 mal gelesen : Verstoß melden
geschrieben von H. Arno D.

Das MANAGER MAGAZIN befasst sich mit dem Thema Flassbeck, Geld, Stabilität usw. in seiner Januar-Ausgabe 2012 mit dem Thema "DIE MACHT DER FUNDAMENTALISTEN".

Henrik Müller, der Chefredakteur schreibt den Kommentar.

Dazu zählt er eine bestimmte Schule der Makroökonomik, dazu zählt er Flassbeck. Dazu zählt er Obama, Bernanke, Greenspan, die EZB.

"Wie falsche Glaubenssätze die Welt in die Sackgasse führten ... die wirtschaftspolitische Debatte trägt zuweilen sektiererhafte Züge. Abgesschlossene Zirkel pflegen ihre jeweiligen Orthodoxien, unbeeindruckt davon, was in der Realität vor sich geht …
Schwierig wird die Sache, wenn die Orthodoxen den Mainstream bestimmen – UND DANN NOCH MÄCHTIGE INSTRUMENTE IN DIE HAND bekommen“.

Genau das trifft auf Flassbeck zu, siehe Teil I und II.

Die linke Schule ist mit den Realitäten nicht fertig geworden, also passt sie, wie so häufig, die Realität den kruden Ideen an und erklärt „Geld zum wirtschaftlichen Neutrum“. Wobei unter „Geld“ sowohl Bargeld als auch Kredite zu verstehen sind.

Geld muss nach der klassischen und von vernunftbegabten Wesen nicht zu leugnenden Realität vereinfacht gesagt den erzeugten bzw. im Inland kaufbaren Gütern entsprechen. „Alles Geld kauft alle Güter“. Krediten wiederum stehen in gleicher Höhe Gläubiger der Darlehen gegenüber.

Wer die INFLATION der Weimarer Zeit oder die nach 1945 erlebt hat oder sie studiert, weiß, dass die Geldmenge uferlos anschwoll, während die Menge der kaufbaren Güter nicht nur nicht zunahm, sondern zurück ging. Es kam so weit, dass man zum Kauf eines Brotes einen Koffer voller Reichsmark benötigte; schließlich verloren die Menschen zunächst alles Vertrauen in „Geld“, entwickelten sich zurück zur Tauschwirtschaft der vormonetären Zeit bzw. primitiver Stammesgesellschaften, letzten Endes verloren sie alle Ersparnisse, Lebensversicherungen, Renten, Pensionen, Darlehen. Nur wer SCHULDEN hatte, lachte sich ins Fäustchen. Nur wer darüber hinaus SACHWERTE besaß, konnte sich in der Tauschwirtschaft einigermaßen über Wasser halten.

Heutzutage erleben wir ähnliche Szenarien in afrikanischen Ländern, auch in Südamerika

Jeder von uns weiß also, dass Geld einer Realität gegenüberstehen – bis vor einigen Jahrzehnten galt der Goldstandard – und Vertrauen existieren muss, sei es für Papier- oder Münzgeld

Weg danit!
Die linke Schule so genannter Ökonomen propagiert folglich das Schuldenmachen sowie das ungehemmte Gelddrucken, wohlweislich wissend, dass letztlich alle, die hart gearbeitet, gespart, investiert haben, zum Wohle derer um alles gebracht zu werden drohen, die nichts davon, eher das Gegenteil zelebrieren: Empfänger der umverteilten Güter, evtl. ohne jemals zum Bruttosozialprodukt Deutschland beigetragen zu haben.

Mit anderen Worten. Sie lügen sich in die wohldotierten Posten, an die Macht, an Schalthebel, die Kohle.

Das haben sie aus dem untergegangenen Ostblock gelernt, der „erfolgreichsten“ Wirtschaftsform des 20. Jahrhunderts. Wir, SIE und ICH, haben bereits 1 BILLION in den maroden Osten gepumpt, und die wählen unverdrossen – Kommunisten vom Schlage Lafontaine, Gysi, Wagenknecht, Pau.

Eine besonders irre und selbst für Linke verwerfliche Variante wird von den Geldneutralitätsphantasten zumindest gefördert, und zwar in geradezu widerwärtigem Maße: Die Geldjongleure der Investmentbanker, Turbo-Börsenhändler u. ä., die mit den frei flottierenden Geldmassen jonglieren (und keinerlei Beitrag zum Sozialprodukt leisten), aber zum Teil dreistellige Millionenboni einstreichen.
Ein Mittel dagegen kann – so denken eben Linke – nur wieder der STAAT mit VERBOTEN sein.

Das „Erfolgsmodell“ des SOZIOKOMMUNISMUS droht, liebe Leser, wenn Deutschland nicht bald wach wird und die zugegebenermaßen nur kleineren Übel wählt.

Leider gibt es keine wählbare Partei, die diesem ganzen Zinnober – den viele Medien befeuern, transportieren, aber wer von denen besitzt schon wirtschaftlichen Sachverstand?


Beitrag teilen:

Facebook
Twitter




Mehr zum Thema:

EURO (20) - Inflation (1)

Kommentare
Bis jetzt wurde noch kein Kommentar zu dem Beitrag geschrieben. Schreib jetzt den ersten Kommentar.
Kommentar schreiben
Infos zum Autor
H. Arno D.