Die Europalüge – die €-Lüge
04.07.11 : 14:33 : 166 mal gelesen : Verstoß melden
geschrieben von H. Arno D.
Natürlich ist Griechenland nicht zu retten.
Nicht Griechenland, nicht Portugal, nicht Irland, nicht der EURO.
Nicht Ihr sauer verdientes und auf die hohe Kante gelegtes Geld.
Weder Pensionen noch Renten noch Lebensversicherungen.
Sie und ich werden fast alles, was wir uns hart erarbeitet haben, in einer Währungsreform verlieren.
Wenn die in Wirtschaft- und Finanzdingen völlig unbedarften, die längst auf eine rational nicht mehr erklärbare Weise an die Macht gespült wurden, weiter machen.
Zu Recht weist am 4.6. Hans Werner Sinn, Präsident des renommierten IFO-Instituts, in BILD darauf hin, dass der €-Rettungsschirm die finanzielle Stabilität Deutschland gefährde:
Was nach Griechenland fließe, um DEN DORTIGEN LEBENSSTANDARD ZU FINANZIEREN, gehe zu LASTEN des LEBENSSTANDARDS in DEUTSCHLAND. Die deutschen RENTNER werden die ersten OPFER sein.
Danke, CDU, FDP, SPD, Grüne, Linke.
Sie wissen also Bescheid. Sagen Sie hinterher bitte nicht, von all dem nichts gewusst zu haben.
Die Zauberlehrlinge
* in der EU – Kommission (die niemand gewählt hat, die sich als Regierung geben, eine Außenbeauftragte haben sie schon, Wirtschafts-, Steuer- und Finanzkompetenz fordern sie, im Sozialen toben sich Regelungs-Fanatiker aus, wozu sie nach den Verträgen ebenfalls keine Zuständigkeit haben), die keinerlei demokratische Basis haben,
* im EU – Parlament, bei dessen Wahl eine Stimme aus Luxemburg oder Malta das Gewicht von 100 (!) deutschen Stimmen hat (FAZ-Leserbrief von Treufried Grau, 29.6.),
* in dem den unzähligen Regierungschefs und Finanzministern bis hin zu Zwergstaaten wie Malta, Slowenien, Lettland, Estland, Litauen, Slowakei, die weniger Einwohner zählen als europäische Hauptstädte, manche weniger als Köln - einige liegen gar auf dem Niveau des lächerlichsten aller deutschen Bundesländer: Bremen, das ohnehin nur als Gast im Fell der soliden Wirte (Bundesländer) existieren darf, wie das Saarland, Berlin, Meck-Pomm u. a. -
gleichwohl einen Kommissar samt Entourage entsenden dürfen, einen höchsten Europarichter, einen Bürokraten im europäischen Rechnungshof usw. verkünden gebetsmühlenhaft – das müssen sie auch, sonst beginnt der Run auf die Banken –der Euro sei sichä (erinnert an den Bonsaimininister, der das von der Rendä behauptete und wusste, dass er log).
Claude Junker, Trichet und Barroso sind die größten Illusionisten. Aber auch Sarkozy, Merkel, Schäuble versagen von A bis Z.
Mehr als eine Billion (eintausend Milliarden) haben die Westdeutschen bereits in der Ex-DDR versenkt. Immerhin können wir das noch in Grenzen kontrollieren.
Effekt: Von grünen Landschaften ist dennoch weit und breit wenig zu sehen, und sie wählen verbiestert weiter die Kommunisten.
Weit mehr als eine Billion werden wir in den PIGS-Staaten versenken, ohne es kontrollieren zu können.
Eine Anfrage an die Bundesregierung belegt, was viele ohnehin seit langem spüren:
Die Lage der Rentner ist auf dem Niveau Anfang der Neunziger Jahre stehen geblieben.
Rein zufällig deckt sich das mit dem Zeitpunkt der Wiedervereinigung.
Der Wohlstand aller Deutschen liegt ebenfalls auf dem Niveau von 1991, siehe IWF, BIP pro Kopf, März 2008
Übersetzt heißt das: Das, was seit 1991 an Mehr erarbeitet wurde, ist "umverteilt" worden, an Ossis und andere.
Übertragen auf die EU- und €-Krise darf man prophezeien, dass wir (besser: Kinder und Enkel) noch 2030, eher 2050 den Lebensstandard der Pleitestaaten alimentieren, in denen Gewerkschaften und Berufsprotestler (kennen wir doch aus Stuttgart 21) nichts besseres zu tun haben, als gegen die Melkkühe "zu protestieren".
Diese EU ist der manifeste Widerspruch in jeder Hinsicht.
Undemokratisch, wie nachgewiesen.
Ein Mann, eine Stimme? Das demokratische Prinzip schlechthin? Lachhaft. Dieser Moloch hebelt das eiskalt aus.
Und Frau Merkel nickte.
Es ist mir völlig gleichgültig, ob Luxemburg oder Polen sich ungenügend repräsentiert fänden, wenn Demokratie herrschte.
Ich wollte nie in einem totalitären Staat leben.
Sie?
Dann hätten Sie in die DDR ziehen können.
Jede ethnische o. ä. Abspaltung erhebt sich einerseits mit EU-Hilfe (sprich: Unserem Geld, mit dem die Prasser in Brüssel so großzügig umgehen nach dem Motto: Wir bestellen, Ihr zahlt) - zum Staat (Kosovo zuletzt, demnächst Wallonien Flamen, Basken, Schotten, Katalonen usw.).
Seltsamerweise spricht hier niemand von Diskriminierung. Die Keule wird nur gegen Holland, Österreich und Deutschland geschwungen.
Der Kontinent driftet auseinander; sprachliche, kulturelle Unterschiede genügen dazu, so lächerlich sie auch sein mögen.
Immer aber schielen die Separatisten auf (unser deutsches ) Geld: Ministerpöstchen, Regierungen, Dienstwagen winken
Und Korruption.
Auf der anderen Seite zwingt die EU-Bürokratie zusammen, was nicht zusammen gehört, vereinheitlicht, was verschieden ist, von der Sprache über Gesetze, Straßen, Autos, Vogelkäfige über Glühbirnen (‚Sparlampen’ enthalten Quecksilber, dessen Behandlung die Eurokraten vergaßen in die Rechnung einzubeziehen), Lebensmittel bis hin zur Unterwäsche.
Deutsch, übrigens die in der EU meist gesprochene Sprache, spielt nur noch am Rande mit. Englisch, Französisch, Spanisch herrschen die Szene.
* Roman Herzog, der frühere Bundespräsident, legt im FOCUS Nr. 26, S. 58 den Finger in die Wunde: EUROPA KRANKT AN SEINEN BÜROKRATEN.
Noch in der größten Krise befasst sich eine sowjethafte Bürokratenkaste (nicht ohne Grund wird die EU immer häufiger als EUdSSR geschmäht) mit der erweiterten Erweiterung, diesmal um Kroatien, demnächst Serbien. Dann der Moslemstaat Bosnien. Dann Albanien, Kosovo.
Das Menetekel schlechthin wird der Beitritt der Türkei sein, eines Landes, das zu über 90 % in ASIEN liegt. Grenzen zu Iran, Syrien lassen grüßen.
Herzog weist, wie schon viele Besonnene, darauf hin, dass es bei ehrlicher Betrachtung kein einziges Argument für eine Aufnahme eines religiös-fundamentalistischen asiatischen Staates gibt.
Wann klopfen die Maghreb-Staaten an Europas Tür? Schließlich ist die Gibraltar-Meerenge bescheidene 12 km breit.
Dass wir es mit – gefährlichen - Tölpeln zu tun haben, zeigt nicht nur die Aufnahme Griechenland in den €- Raum, mal abgesehen von der dort weit verbreiteten Korruption. In Athen findet man die größte Porsche-Niederlassung Europas; die reichen Griechen sparen das bei den (nicht gezahlten) Steuern wieder ein. Fakelaki ist halt billiger als Einkommensteuer.
Ebenfalls vollkommen korrupte Länder wie Bulgarien und Rumänien hätten NIEMALS aufgenommen werden dürfen.
Polen hätte man bei den Erpressermanövern, als es um Geldtransfer und Stimmgewicht ging, die Türe vor der Nase zuschlagen müssen.
Aber – das hätte bedeutet, dass die Bürokraten (deren Gehälter Krisen hin, Krisen her, mit Billigung des EU-Gerichtshofs (der kassiert ja mit) Jahr für Jahr steigen) ihren Größenwahn nicht weiter hätten transportieren können: Weltgeltung.
Es ist mir völlig gleichgültig, ob Griechenland Pleite geht. Es ist mit schnurz, ob Kosovo und Albanien von der Mafia kontrolliert werden.
Es erscheint mir widerwärtig, mit einem Erdogan-Staat zwangsvereinigt zu werden.
Wer „nach Europa“ will, der muss ohne ein Jota an Abstrichen die westliche Kultur, ihre Werte und Gesetze akzeptieren – oder sich zum Teufel scheren.
Von den Systemparteien ist keine Rettung (mehr) zu erwarten.
In meiner Jugend begeisterte mich der Gedanke an einen europäischen Staatenbund. Was ist daraus geworden:
Ein heute weithin verhasster Bürokraten-Moloch auf dem Wege zum sozialistischen Bundesstaat.
Dabei will ich nicht verschweigen, dass einige Grundtatbestände im "vereinten Europa" auch positiv gestaltet wurden. Unter dem Strich aber wird der Saldo mit jedem Tag negativer.
Einzig eine Partei (natürlich mit gestalterischer Mandatszahl), die jedweder weiteren Erweiterung einen Riegel vorschiebt, insbesondere die Richtung Türkei, wohlfeile Kostgänger ausschließt, die EU-Bürokratie auf Bonsaifornat beschneidet, demokratische Strukturen einführt (s. o.), den EUGH in die Schranken weist, siehe u. a. Aufhebung der Sicherungsverwahrung höchst gefährlicher Gewalt- und Sittlichkeitsverbrecher, weil deren "Rechte" beschnitten seien, könnte mich heute noch an die EU-Wahlurne locken.
Auf ein Buch darf ich hinweisen: Träum weiter, Deutschland, von G. Ederer, Eichborn, 21.95 €.
Ederer prophezeit – wie andere vor ihm – den schleichenden Abstieg Deutschlands wegen hoher Staatsschulden (einschl. Pensionslasten und weggeworfenen PIGS-Billionen beziffert er sie auf fünf Billionen, die nachfolgende Generationen zu tragen hätten) bei schrumpfender Bevölkerung, verschwendeter Subventionen (bereits die frühen Volkswirtschaftler wussten vor 200 Jahren: „Jede Subvention führt zur Fehlallokation“, aber unbeeindruckt von jedwedem Wissen wird die ökologisch wie ökonomisch bislang sinnlose Branche der Erneuerbaren Energien mit Milliarden gefördert, die – den Besitzenden zufließen), Umverteilung (von oben nach unten, gleichzeitig von unten nach oben), Scheu vor Verantwortung und Wettbewerb.
„Deutschland fährt ‚politisch korrekt’ vor die Wand“, weil die Deutschen sich gegen die neue (linke) Bevormundung nicht wehrten. Es gebe eine mentale Kontinuität vom Kaiserreich über die Nationalsozialisten, DDR bis heute, die sich in „Untertanenmentalität, Ablehnung des Marktes und neuerdings Angst vor dem Klima-Atom-Weltuntergang ausdrückten“ (FAZ-Feuilleton).
Dass allzu viele qualifizierte Zuwanderer die entvölkerten Landstriche (Eifel, Harz, Niederbayern, Meck Pomm, Brandenburg usw.) füllen, daran glaubt auch Eder nicht. Die bisherige Zuwanderungspolitik sei ein gelähmtes Gewährenlassen des Zudringens sozial Begehrlicher, die nicht einmal im Traum daran dächten, jemals zum Sozialprodukt beizutragen, dies auch gar nicht könnten.
Welche Möglichkeiten gibt es noch, sich vor der schleichenden Enteignung durch Großmachtphantasten zu schützen?
Risiken streuen.
Nach Ländern, Währungen.
Sachwerte: Immobilien in Ia, allenfalls Ib-Lage. Aktien werthaltiger Unternehmen, die seit mindestens 50 Jahren erfolgreich operieren. Edelmetalle.
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