Liquid Lightning rocken unterm Berliner Funkturm!
12.10.09 : 17:51 : 830 mal gelesen : Verstoß melden
veröffentlicht von Stephan Bruns für
local heroes NRW
Die Düsseldorfer kämpften während der YOU 2009 neben 12 Nachwuchsbands um den Einzug ins Bundesfinale
Es war ein Treffen der besonderen Art. Musikstile prallten mit geballter Wucht aufeinander und Menschen unterschiedlichster Couleur lagen sich am Ende in den Armen als würden sie sich schon ewig kennen. Bereits zum zweiten Mal versammelte Aktion Musik/local heroes e.V. die vielversprechendsten Talente der Republik in einem Semi-Finale, um im direkten „Kräftemessen“ sieben der begehrten Finalplätze zu ermitteln. Und wenn Indie-Bands dann auf Hip-Hop-Combos treffen, Rocker auf Funker, harte Riffs auf weiche Stimmen, dann spitzen sich nicht nur die feinen Ohren der Jury, sondern auch die der Zuschauer. Denn was sie am 11. Oktober auf Europas größter Jugendmesse geboten bekamen, das konnte sich durchaus hören lassen. Mittendrin in diesem geballten musikalischen Treiben war auch die Düsseldorfer Band Liquid Lightning. Davis Kirkendall (Vocals/Keyboards). Tim Potz (Guitars/Vocals), Oliver Dlugosch (Drums/Percussions) und schließlich Daniel Hoffstadt (Bass) fanden sich an diesem Tag eingereiht in donnernde Bässe, treibende Rhythmen und brachiale Stimmgewalten, die wohl für eines der vielfältigsten Klangerlebnisse während dieses Events sorgten. Seit fast 20 Jahren heißt es bei Aktion Musik/local heroes e.V.: „Ihr spielt die Musik“. Nun fanden das Motto der Salzwedler und das Credo der Messe „Mitmachen, Anfassen, Ausprobieren“ während des Bundeshalbfinales unterhalb des Berliner Funkturms zusammen. Während über drei Tage neben Musik auch Sport und aktuelle Trends auf dem Programm standen, kämpfte am letzten Tag der Veranstaltung die Düsseldorfer Formation zusammen mit 12 weiteren Newcomern um ihren Einzug ins Bundesfinale. Auch diese außergewöhnliche Truppe, die sich bereits 2004 gründete und bis dato eine sehr bewegende Biographie vorweisen kann, hat in der mehrstündigen Veranstaltung des deutschlandweiten Bandwettbewerbs überzeugende Leistungen abgegeben. Sind sie doch wie ihre Gegner, bereits gekürte Landessieger, die zuvor in mehr als 150 Einzelwettbewerben aus rund 1700 Teilnehmern ermittelt wurden. Nun treten sie, gemeinsam mit sechs weiteren Formationen, am 7. November im Alten Theater zu Magdeburg zum lang ersehnten Bundesfinale an. Dort heißt es dann erneut: „Wer wird die beste Nachwuchsband Deutschlands?“. Harte Riffs und eingängige Melodien, das ergibt „Bumsrock“ – oder einfach Liquid Lightning „Wir hatten schon vor zwei Jahren überlegt, ob wir uns bewerben sollen. Jedoch wollten wir den richtigen Augenblick mit dem richtigen Konzept abwarten. Es war anscheinend die richtige Entscheidung“, erzählte das umtriebige Gespann, das bereits im bekannten Kölner Studio 301 aufnehmen durfte, noch vor Beginn der Show. Mit ihrem Style, der sowohl harte Riffs als auch eingängige Melodien beinhaltet und von den meisten am ehesten mit Alternative Rock in Verbindung gebracht wird, hatten sich diese jungen Männer vorgenommen, der YOU ordentlich einzuheizen. Doch Liquid Lightning ist nicht einfach nur „Alternative“. Einflüsse von großen Bands wie Muse oder Incubus treten hinzu. Und so folgen verzerrten Gitarren und vorantreibenden Drums auch Synth- und Discoeinlagen. Dabei heraus kommt schließlich der selbsternannte „Bumsrock“, den die Gewinner zahlreicher Wettbewerbe wie etwa des Zakk 2007 oder des Muchstock Bandcontests 2009, an diesem Tag nicht nur in die Hauptstadt tragen wollten, sondern auch darüber hinaus. „Wenn wir die Sache halbherzig angehen würden hätten wir selber keinen Spaß“, gaben sie ihre Einstellung zur Kunst und zu local heroes preis. „Wir stecken mit vollem Einsatz in unserer Musik und müssen natürlich trotzdem versuchen immer wieder genügend Abstand zu ihr zu gewinnen. Unser Ziel ist es, uns bei jedem Konzert, bei jeder Probe und bei jeder Aufnahmesession zu verbessern. Wir haben es nicht aufgegeben, etwas Neues zu erschaffen und verfolgen dies professionell, mit viel Herzblut und Energie.“ Schön wäre es daher auch, wenn sich im Anschluss ein paar richtige Chancen und Perspektiven ergeben würden. Ganz klar sehen die bereits preisgekrönten Künstler den Wettbewerb als Plattform, um ihre Ziele weiter zu forcieren. Doch sie betonten: „Weitergehen wird es so oder so. Während des gesamten Wettbewerbs hat es bei uns schon mehrere Denkanstöße und Verbesserungen gegeben. Wir denken das wird anhalten.“ Von Taranteln gestochen ging es ab auf die Bühne „Liquid Lighting agieren wie von mindestens zwei Taranteln gestochen, respektive gebissen und sprudeln vor Energie und Ideen förmlich über. Alles darf, alles kann, Hauptsache es macht Spaß, rockt und ist des Öfteren auch richtig gut tanzbar ", schrieb Rockszene.de über ihre EP „Catchlight“. Kurze Zeit später hielt dieser Ausblick, was er zuvor versprochen hatte: Kein Fuß blieb auf dem Boden. Die energiegeladene Show riss mit und lieferte dank Stücken wie „I Know“ oder „Let It Go“ Musik, die nicht nur sofort ins Ohr, sondern bei manch Anwesenden durchaus in die Beine ging. Mit viel Spaß bei der Sache, aber auch jeder Menge Power im Gepäck haben sie gezeigt, dass handgemachte Musik vor allem eines ist: absolut authentisch. Und davon konnte sich auch die zehnköpfige Jury, bestehend aus Experten der Medien- und Musikbranche vollends überzeugen. Der bunte Mix aus Altem und Neuem überzeugte. Ihre Energie übertrug sich von der ersten Sekunde an auf das Publikum und mit Unterstützung der local-heroes-Gewinner aus Ungarn, Skatch sowie der Berliner Support-Band Cosma, rockten diese local heroes schließlich Berlin! In nur 20 Minuten Spielzeit haben sie sich im wahrsten Sinne des Wortes den „Arsch abgespielt“. Und genau das hat sich nun bezahlt gemacht. Spiel, Innovation, Eigenständigkeit und viele weitere Kriterien wurden dabei erneut nach dem altbewährten 40:60-Konzept des Traditions-Contests bewertet. 40 Prozent für das tobende, aber vor allem durchhaltefähige Publikum vor der Stage und 60 Prozent für die Fachjury, welche die Band auf ganzer Linie für sich gewinnen konnte. Für sie geht es jetzt ins große Finale. Und so dürfte es 7. November im Alten Theater zu Magdeburg erneut ziemlich hoch hergehen, aber vor allem noch einmal äußerst spannend werden. Denn das Motto des Wettbewerbs ist auch in wenigen Wochen Programm: „Ihr spielt die Musik!“ Mehr Informationen auch unter () Alle teilnehmenden Bands:
1. BAYERN: Konrad und der Löwe (nicht weiter)
2. HAMBURG: Flying Dead Note (nicht weiter) 3. SACHSEN: Neon Pingu Pussys 4. BRANDENBURG: Bubble Session 5. BERLIN: Melloy (nicht weiter) 6. SCHLESWIG-HOLSTEIN: Elephant Party 7. BREMEN: Intermediate
8. MECKLENBURG-VORPOMMERN: Mumpel, Murks und die Herrscherin der Galaxis (nicht weiter) 9. NIEDERSACHSEN: Frames 10. HESSEN: Skaya (nicht weiter) 11. NORDRHEIN-WESTFALEN: Liquid Lightning 12. SAARLAND: Sander and Receiver (nicht weiter) 13. SACHSEN-ANHALT: The Drakes
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ja stimmt, deshalb hat nrw ja die beste band ;)
http://www.myspace.com/grafzahn er macht die fotos.







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Das ist ja voll fies, in Meck-Pom zu gewinnen ist ja total easy im Vergleich zu NRW!
Coole Fotos, wer hat die gemacht?