Karneval bitteschön ohne das Paul-Klee-Gymnasium?!
04.02.10 : 16:26 : 538 mal gelesen : Verstoß melden
geschrieben von Lydia M.
Der wild diskutierte Skandal „PKG aus Karnevalszug ausgeschlossen“ macht nun seit vorletztem Samstag (23.1.) inklusive wilder Gerüchte die Runde in Overath und Umgebung.
Um aus der Luft gegriffene Gerüchte alleine handelt es sich dabei jedoch nicht. Die Zugleitung Marialinden hatte das Paul-Klee-Gymnasium bei der diesjährigen Anmeldung zum Zug ausgeladen. Nachdem Marialinden sich in Overath nach den Erfahrungen mit der Gruppe erkundigte, schloss sich die Zugleitung in Overath einer Ausladung des PKGs auch im Overather Zug an.
Ganz unbegründet sei die Anschuldigungen eines inakzeptablen Verhaltens bestimmt nicht gewesen, doch nach Empfinden der verantwortlichen Schüler wurde in den Begründungen viel zu sehr verallgemeinert. Insgesamt könne man nicht die gesamte Truppe des PKGs als „versoffene, asoziale Randalierer“ abstempeln. Im Vergleich zu anderen Gruppen habe der Durchschnitt der Schüler sich im Rahmen bewegt.
In jedem Fall eine peinliche Angelegenheit für das Gymnasium und ebenso für die Verantwortlichen des Zuges. Sie versuchen schließlich dem engagierten Einsatz ihres eigenen Nachwuchses der Karnevalsbegeisterten einen Strich durch die Rechnung zu machen.
Die Bezeichnung eines engagierten Einsatzes ist absolut gerechtfertigt, wenn man beachtet wie die Schüler im vergangenen Jahr den Wagenbau und eine Gruppenstärke von fast 200 Leuten in Eigenregie organisierten.
Letzten Donnerstag wurde sich dann darauf geeinigt, dass die Schüler doch mitgehen dürften;
Allerdings ohne offiziellen Wagen vom PKG, mit 4 betreuenden Eltern und ohne von der Gruppe eingekauften Alkohol. Die Gruppe verzichtet freiwillig auf Alkohol, doch ein absolutes Alkoholverbot gibt es nicht. Einzelne Schüler unterschreiben mit ihrem Namen ehrenwerterweise für den Wagen und anderes.
Trotz dieser letztenendes doch relativ positiven Wendung, hat diese Affäre einigen Schülern die Lust am Zug genommen.140 Leute wollten ihr Geld zurück, weil sie sich anderswo angemeldet hatten, als eine Teilnahme unklar war, oder hatten schlichtweg keine Lust mehr, weil das Verhalten der Vereine sie so verärgert hatte.
Insgesamt hat die ganze Angelegenheit dazu geführt, dass die Schüler des PKGs sich ein weiteres Mal von Leuten, die sie eigentlich unterstützen sollten, angegriffen fühlen.
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Was ist denn da in der Vergangenheit vorgefallen? Und wie wird das Thema in Köln Sonntags auf dem Schullzoch gehandhabt? Gibt es dort Alkohol für die Schüler?