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In Steinenbrück und Untereschbach kocht die Volksseele

06.03.10 : 10:20 : 723 mal gelesen : Verstoß melden
veröffentlicht von Peter Rhein für
Erddeponie am Lüderich in Overath-Steinenbrück

Die Bürger laufen Sturm gegen die Pläne des BAV (Bergischer Abfallwirtschaftsverband) Asche auf der Erddeponie Lüderich zu lagern. Sie befürchten eine erhebliche gesundheitliche Belastung durch die Schadstoffe, die mit diesem Abfall verbunden sind.

Eine Initiative gegen diese Pläne - "Das Sülztal stellt sich quer" - soll die Betreiber in ihrem Vorhaben stoppen.Ausführliche Informationen sind u.a. zu finden unter:

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Nachtrag vom 09.03.10, 09:00:

Ein Information des BAV zur Erddeponie Lüderich ist zu finden unter:

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Sülztal Erddeponie Lüderich BAV (2)

Kommentare
Paul Schneiders
Paul Schneiders : 06.03.2010 : 17:14 : Verstoß melden
Toll, dass sich wieder mal Bürger engagieren. Aber die Musik auf der Seite ist wirklich nervend, wenn man nichts dagenen tun kann.
Ivo Meißner
Ivo Meißner : 06.03.2010 : 18:14 : Verstoß melden
Ich sprech hier auch mal 'ne Linkwarnung aus: Lautsprecher unbedingt leiser drehen ;-)

Finde ich gut, dass sich die Anwohner gegen so eine Entscheidung wehren. Wer wohnt schon gerne neben einer Giftmülldeponie. Allerdings fällt mir im bergischen jetzt spontan auch kein anderer geeigneter Ort ein wo man den Müll deponieren könnte...
Dr. Dieter Matthias
Dr. Dieter Matthias : 06.03.2010 : 21:01 : Verstoß melden
Ich bin auch entschieden gegen die Änderung der Abfallstoffe auf dem Lüderich. Wir sollten aber dabei sachlich bleiben: Es ist keine Giftmülldeponie vorgesehen. Dort soll Asche aus der MVA Leverkusen deponiert werden. Giftmüll ist Sondermüll und gehört dort nicht hin.
Paul Schneiders
Paul Schneiders : 08.03.2010 : 18:43 : Verstoß melden
Vielleicht ist das ja die Lösung? Man fährt den Dreck einfach in den Nachbarkreis? http://www.unserort.de…ae02.shtml
Hubertus Greb
Hubertus Greb : 08.03.2010 : 22:42 : Verstoß melden
Die Pressefreiheit ist eines der höchsten Güter,welches im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankert ist. Berichterstattung, gut recherchiert, beide Seiten mit ihren Argumenten berücksichtigt ist das unbedingte "Muss" für den Ehrenkodex des Deutschen Presserates und die Grundlage für jeden Redakteur!
Im Kommentar, als solches gekennzeichnet, kann ich meine persönliche Meinung, auch denen, die es nicht hören wollen, ganz unverblümt kundtun!
In diesem Sinne, in Erwartung weiterer Kommentare verbleibe ich mit kollegialem Gruß!

Bearbeitet von Hubertus Greb : 09.03.2010 : 20:36

H. Arno D.
H. Arno D. : 09.03.2010 : 11:15 : Verstoß melden
Aus technischen Gründen muss ich den Kommentar zweiteilen:

Die Diskussion verfolge ich seit ein Paar Wochen.
Es begann mit dem Bericht über die kritiklose Zustimmung des Landschaftsbeirats beim Kreis. Einmal mehr der nervige v. Hofe als Vorsitzender, seit gefühlt 50 Jahren irgendwo und überall mitmischend.
Ob das immer so ganz uneigennützig geschieht- ich weiß nicht.
Der LBR wird von Naturschutzverbänden (denen seit Jahren die Mitglieder in Scharen abhanden kommen, jedenfalls beim RBN, der zu Menningers Zeiten noch stolze 2500 zählte) und Nutzern wie Landwirte usw. beschickt.
Neben vom Hofe gehört m. W. Polke diesem Beirat an.
Der LR ist anscheinend ein geheimes Gremium. Auf der Internetseite des Kreises finden Sie - nichts. Auf Anfrage nennt die Untere Landschaftsbehörde (ULB) Ihnen die Mitglieder - nicht.
So viel zum Demokratieverständnis.
Womit wir bei der Rolle des Fachbereichsleiters Merten sind.
H. Arno D.
H. Arno D. : 09.03.2010 : 11:16 : Verstoß melden
Zu hinterfragen scheint mir auch die Rolle des Overather Bürgermeisters Heider, aus der ich vorsichtig gesagt nicht ganz schlau werde.
Dass der BAV mit Nachdruck das Vorhaben betreibt, kann man nachvollziehen, schließlich geht es um viel Geld.
Ich will hier nichts behaupten, was ich nicht belegen kann, auch nichts andeuten, aber manches kommt mir seltsam vor.
Die Overather sollten der Sache und ihren Hintergründen auf den Grund gehen und sich an den Handelnden orientieren.
Welche Interessen vertreten sie – offen oder insgeheim?
Ich gehe bis zum Beweis des Gegenteils davon aus, dass alles zwar etwas unglücklich, gleichwohl koscher abläuft.
H. Arno D.
H. Arno D. : 10.03.2010 : 13:31 : Verstoß melden
Täglich Neues, wie erwartet:

Nun hat der Overather BM Heider den Vorgang Deponieerweiterung doch erhalten.
Aber nicht gelesen.

rhein-berg-online.ksta.de/html/artikel/1264185927096.shtml

Wie spottete der damalige bayerische Ministerpräsident Stoiber über Verwaltungsvorgänge:

Gelesen, gelacht, gelocht.

Wenn der Bericht stimmt:

Gelesen hat man in OVerath nicht.
Gelacht wohl auch nicht.
Immerhin gelocht.

Jetzt gibt's nichts mehr zu lachen

Bearbeitet von H. Arno D. : 11.03.2010 : 14:18

H. Arno D.
H. Arno D. : 11.03.2010 : 14:26 : Verstoß melden
Uwe Pakendorf gesteht: Wir alle haben geschlafen.

www.rhein-berg-online.ksta.de/html/artikel/1264185931600.shtml

So viel Ehrlichkeit des CDU-Kreistagsabgeordneten ist lobenswert.
Mit WIR meint er den gesamten Kreistag.

Ich frage mich eher, ob da alles mit rechten Dingen zugeht und ob die werten Damen und Herren ihrer Aufgabe wirklich gewachsen sind.

Unserort könnte die Schnarchnase des Jahres verleihen.

In Pappe, Plastik, Holz und Blech.

Kandidaten gibts genug.

Oscarreife Preisverleihung: And the snorenose goes to ...

Vorschläge der Mitleser willkommen.

Bearbeitet von H. Arno D. : 13.03.2010 : 12:02

Marianne B.
Marianne B. : 12.03.2010 : 11:00 : Verstoß melden
Jede Wortmeldung der betroffenen Bürger kann ich gut nachvollziehen und begrüße sie sehr!
H. Arno D.
H. Arno D. : 13.03.2010 : 12:34 : Verstoß melden
Lüftet sich allmählich der Staubschleier?

www.rhein-berg-online.ksta.de/html/artikel/1264185943019.shtml

Wie ich bereits postete und als Insider der Kölner Müll- und Spendenskandale, der dubiosen MMC-, Arena-, Messehallenprojekte weiß (bei der Bebauung des Rathausvorplatzes, Großmoschee, Nord-Süd-U-Bahn dürfte es kaum anders zugehen), sind stets handfeste wirtschaftliche und politische Interessen im Spiel.
Was in der Marktwirtschaft auch nicht weiter zu kritisieren ist, so lange alles sauber von Statten geht. Im Sozialismus läuft ohnehin alles „wie geschmiert“, und den haben wir noch nicht (wieder).

"Folgen Sie der Spur des Geldes", riet 'Deep Throat' zu Woodward und Bernstein während des sich anbahnenden Watergate-Skandals.
Der Rat gilt universell.

Glaubt man dem verlinkten Bericht, gehört Hermann-Josef Spicher die Hälfte des Erweiterungsgeländes.
Spicher gehört wohl neben dem Golfplatz der Großteil des heutigen Deponiegeländes.
Geschäftsführer von Recult sei der Rösrather FDP-Vorsitzende und FDP-Fraktionsvorsitzende im Kreistag Bert Höhne.

Daraus darf geschlossen werden, dass wenigstens eine Kreistagsfraktion genau über die Vorgänge und Erweiterungspläne informiert war.

Immerhin - damit kommen sie für die Schnarchnase des Jahres nicht in Frage.
Stephan Bruns
Stephan Bruns : 16.03.2010 : 17:14 : Verstoß melden
Wir haben auf unserort eine Seite angelegt unter der alle Bürger eingeladen sind, Informationen zu sammeln und Beiträge zum Thema einzustellen: http://www.unserort.de…br%C3%BCck
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