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Erfolgreiches Neujahrskonzert des Kulturforums Overath

18.01.11 : 12:44 : 379 mal gelesen : Verstoß melden
veröffentlicht von Marianne B. für
Kulturforum Overath e.V.

Foto: Manuele Klein

Kulturbahnhof Overath
Kulturforum Overath: Neujahrskonzert ein toller Erfolg

Das am 15. Januar 2011 vom Kulturforum Overath in seiner Reihe „Kulturbahnhof Klassik“ veranstaltete Neujahrskonzert hat sich als absolutes Highlight erwiesen.

Sowohl was den Besuch, als auch das künstlerische Niveau betraf, wurden am Samstagabend die Erwartungen der Organisatorin des Konzertes, Marianne Bruns und ihrer Mitstreiter noch weit übertroffen.

Im restlos ausverkauften Kulturbahnhof Overath zeigten sich Natasha Korsakova (Violine), Manrico Padovani (Violine) und Kira Ratner (Piano) glänzend aufgelegt. Sie präsentierten Werke von S. Bach, F. Schubert und S. Prokofiev von G. Gershwin, G. Bizet und P. de Sarastre und begeisterten mit ihrer Virtuosität und Spielfreude das Publikum ein ums andere Mal.

Man spürte förmlich die Harmonie zwischen den Künstlern, die - allesamt hervorragende Solisten - an diesem Abend mal als Duo, mal als Trio auf der Bühne standen und ihr Können hervorragend zur Geltung brachten. Das Publikum dankte mit lang anhaltendem Applaus und wurde seinerseits noch mit zwei Zugaben belohnt.

Für die Verantwortlichen des Kulturforums, allesamt ehrenamtlich tätig, ist dieser überaus positive Jahresauftakt einerseits Anerkennung für die geleistete Arbeit, insbesondere aber Ansporn, in der Stadt Overath auch weiterhin ein vielfältiges und hochwertiges Kulturangebot zu organisieren.

Kulturforum Overath e.V.
Hermann Küsgen, Pressesprecher


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Kommentare
Karl F.
Karl F. : 18.01.2011 : 12:46 : Verstoß melden
Schade, dass ich an diesem Abend nicht kommen konnte...
Ja Ja nein nein
Ja Ja nein nein : 19.01.2011 : 14:18 : Verstoß melden
Ein wirklich mitreißendes Programm, das die beiden Solisten mit ihren bemerkenswerten Violinen zusammen mit der guten Pianistin in Overath, in der Provinz, zur Aufführung brachten.

Heute Morgen habe ich im KSTA die Kritik gelesen, der ich nur aus vollem Herzen zustimmen kann. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie lästig die dumpfen, rhythmischen Schrittgeräusche des Violinisten im Publikum ankamen. Hier muss der Betreiber des Kulturbahnhofs an dem "Resonanzkörper Bühne" deutlich arbeiten: Eigenresonanz auf Null bringen!

Immer wieder auch Ablenkung von emsigen Blitzlicht-Knipsern während der Aufführung. Muss das sein?
An der Lernfähigkeit des Publikums muss auch noch gearbeitet werden. Man wartet doch mit Beifall ab, bis alle Sätze eines Stücks verklungen sind? Oder? Doch Provinz?!

Schlimm auch die sprachlichen Holperer, mit denen die Aufführungsorte der Künstler in deren Ankündigung abgelesen wurden, bis hin zum "Amsterdam Konzertgebuff". Kichern im Saal: wie peinlich!

Man freut sich schon auf die WDR-Bigband: hier kann nach Herzenslust geklatscht, gepfiffen und rhythmisch geklopft werden, auch vom Publikum.

Wiederholung meines ersten Absatzes mit dem Zusatz: Eigentlich ...
Marianne B.
Marianne B. : 19.01.2011 : 15:04 : Verstoß melden
Ja, ja, es war ein wunderbares Konzert!
Nein, nein, wir sind nicht in der Philharmonie!

Wir, das Kulturforum Overath sind ein Verein, der auf ehrenamtlicher Basis bemüht ist, den Overather Bürgern und ihren Gästen Kunst und Kultur darzubieten. Das kostet unendliche Kraft, Energie und macht auch ganz viel Spaß! Allerdings sind wir keine Stars und keine Profis, das sind unsere Künstler, die wir, so hoffen wir, im Sinne unseres Publikums verpflichten. Und dieses ist wie es ist. Es soll Freude haben, und ist es wirklich so schlimm, wenn es dieser zur Unzeit Ausdruck gibt?

Froh sind wir, dass die Stadt Overath uns den Kulturbahnhof als Veranstaltungsort zur Verfügung stellt. Bühnengeräusche in dieser Form sind auch für uns neu, hier wird man nachbessern müssen. Auch wird das Fotografieren während der Veranstaltung in Zukunft unterlassen.

Weiterhin werden wir bemüht sein, außergewöhnliche Konzerte nach Overath zu holen, auch wenn es nicht die komplette WDR Bigband sein wird.
Ja Ja nein nein
Ja Ja nein nein : 19.01.2011 : 19:03 : Verstoß melden
Und ganz ehrlich, diesem Engagement gilt meine Bewunderung. Gäbe es dieses nicht, wäre mir zusamen mit meiner Frau ein eindrucksvoller küntlerischer Genuss entgangen. Ihnen allen, die sich für das Gelingen sicher auch "krumm legen" wünsche ich dennoch immer wieder ein erfolgreiches Suchen nach ähnlichen Darbietungen, zu denen wir den Weg dann auch finden werden.
Danke!

Bearbeitet von Ja Ja nein nein : 19.01.2011 : 19:10

Karen M.
Karen M. : 30.01.2011 : 23:18 : Verstoß melden
Danke für diesen musikalischen Höhepunkt in Overath.Es ist sehr erfreulich dies in Wohnortnähe erleben zu dürfen.

Ein voller Saal und ein begeistertes Publikum lassen hoffentlich die kritisierten Punkte unwichtig erscheinen.
Haben nicht gerade die "kleinen Pannen" dieses Konzert belebt ?
Soll denn immer alles so perfekt sein ?
Marianne B.
Marianne B. : 02.02.2011 : 14:43 : Verstoß melden
Hier ein Leserbrief aus dem KSTA vom 02.02.2011 zum Artikel: http://www.rhein-berg-…7758.shtml, den ich gerne zitieren möchte, da er leider nicht im Internet zu finden ist:

"Zu:"Aufregend virtuos" über das Neujahrskonzert im
Overather Kulturbahnhof: Ausgabe vom 19. Januar 2011

Die Kritik von Herrn Jeschke
zum Neujahrskonzert des Kulturforum Overath am 15. Januar habe ich mit erstaunlichem Befremden gelesen.
Die Professionalität seiner Beurteilung bezüglich der musikalischen Darbietung verdient
Anerkennung. Befremden löst der Stil der Kritik und die Beurteilung des Publikumseindrucks hervor.
Zunächst: Es war mein erster Besuch eines Klassikkonzerts im
Kulturbahnhof Overath und es ging mir wie dem ganz überwiegenden Teil des Publikums, ich war begeistert von einem Profikonzert der Spitzenklasse. Dies hat das Publikum auch durch begeisterte Bravorufe und Applaus, manchmal auch ohne die ungeschriebenen Gesetze einzuhalten, nämlich zwischen den Sätzen, kundgetan. Muss man deshalb die Overather als Provinzler titulieren, nein, das passiert auch in bekannteren Konzertsälen, wenn die Zuhörer von der Musik mitgerissen werden. Muss es sein, dass ein etwas zu lauter Gong, ein bei manchen Schritten knarrender Bühnenboden, eine Begrüßung, deren Inhalt dem Kritiker nicht gefiel, den Artikel und die Überschrift zu Begin dominieren? Nein, das kann erwähnt werden und Anregung zur die Organisatoren sein, dies beim nächsten mal besser zu machen, aber für mich und sicher die meisten Besucher waren das nur Kleinigkeiten am Rande. Ich hatte Gelegenheit mit einigen der Organisatoren zu sprechen.
Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es sich um einen kleinen Kulturverein in der Provinz handelt, der mit großem ehrenamtlichen Engagement Musiker internationaler Klasse für ein mitreißendes Konzert nach Overath holte. Und es sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass der bescheidene Eintrittspreis erheblichem Sponsoring zu verdanken ist. Also mein Fazit: Kritik ist positiv und hilft Dinge besser zu machen, aber sie sollte fair bleiben.

TANJA VAN DER LEY, PULHEIM-DANSWEILER"
Karl F.
Karl F. : 02.02.2011 : 15:14 : Verstoß melden
Schön, dass über den Leserbrief etwas zurecht gerückt wurde.
Karl Feldkamp
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