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Bürger des Sülztals, stellt euch quer!

16.03.10 : 17:31 : 377 mal gelesen : Verstoß melden
veröffentlicht von Ivo Meißner für
Erddeponie am Lüderich in Overath-Steinenbrück

In Overath formieren sich viele Bürger zum Protest gegen die geplante Erweiterung der Deponie auf dem Lüderich.Bislang darf auf der Erddeponie in Overath-Steinenbrück unbelastete Erde und Bauschutt in großen Mengen abgelagert werden. Zukünftig möchte der Bergische Abfallwirtschaftsverband (BAV) auch Abfälle der Klasse DK 1 dort abladen. Dabei handelt es sich um Rostasche aus einer Leverkusener Müllverbrennungsanlage. Das Thema beschäftigt neben aktiven Bürgern in der Bürgerprotestbewegung „Das Sülztal stellt sich quer“ auch die lokalen und regionalen Amtsvertreter. Quälende Fragen kommen auf:Ist es schon zu spät um eine Erweiterung der Deponie zu stoppen? Was können wir tun?Wer hat wann geschlafen?Wer übernimmt jetzt Verantwortung?Welche Gefahren lauern in der Anhebung der Deponieklasse für die Anwohner? Welche Auswirkungen hat die Erweiterung auf die Attraktivität von Overath-Steinenbrück?Der Bergische Abfallwirtschaftsverband (BAV) möchte zukünftig die Deponieklasse von 0 auf 1 anheben (DK 1) und sogenannte Rostasche aus der Umgebung ablagern.Diese Interessengemeinschaft fasst engagierte Bürger und Informationen zum Thema zusammen, Sie soll dabei helfen sich zu organisieren, Aufzuklären und Informationen zu sammeln. Wir haben auf unserort ein Netzwerk angelegt unter der alle Bürger eingeladen sind, Informationen zu sammeln und Beiträge zum Thema einzustellen:

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Mehr zum Thema:

Overath (418) - Overath (418) - Bürgerinitiative (29) - Steinenbrück (22) - Lüderich (12) - Erddeponie (8) - Deponie (6) - Müllverbrennungsanlage (1)

Kommentare
H. Arno D.
H. Arno D. : 17.03.2010 : 10:36 : Verstoß melden
Wiederholt lese ich:

Die Naturschutzbewegung BUND

* ist empört
* beschwert sich
* sei nicht informiert worden
* klagt.

Das klingt positiv für die Bürger: Da tut einer was!

Mich hingegen verwundert das. Ziemlich spät, finde ich.

Offenkundig wurden die Pläne, als berichtet wurde, der Landschadftsbeirat des Rheinisch Bergischen Kreises unter dem nicht unumstrittenen Anführer vom Hofe habe dem Vorhaben zugestimmt.

Ist der BUND etwa nicht im Landschaftsbeirat des Rheinisch Bergischen Kreises vertreten?
Das kann ich mir nicht vorstellen, hat er doch einen gesetzlichen Anspruch darauf.
Hat der oder haben die Vertreter des BUND in den Sitzungen gefehlt?
Nicht aufgepasst?
Oder - hat der Vorsteher des Beirats dessen Mitglieder nicht oder nicht vollständig unterrichtet?
Bestehen Differenzen, Konkurrenzdenken zwischen den Naturschützern zum Nachteil der Bürger?

Weiter lese ich:
Anwohner fragen in öffentlichen Veranstaltungen:
Wer verdient an der Geschichte?
Das kenne ich aus dem Klüngelsumpf Köln.
Grundsätzlich rate ich nochmals: Folgen Sie der Spur des Geldes!
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