Antwort vom Umweltminister Remmel zur Situation im Lehmichsbachtal
24.03.11 : 12:29 : 557 mal gelesen : Verstoß melden
veröffentlicht von Stephan Bruns für
Bürgerinitiative Lehmichsbachtal
Der Umweltminister des Landes NRW, Johannes Remmel (Grüne) hat in einem Brief Antwort zur Situation im Lehmichsbachtal gegeben. Nach einer Besichtigung der Kahlschläge und Wege im Bereich Kreutzhäuschen und Hufenstuhl durch die entsprechenden Behörden (Landschaftsbehörde, Regionalforstamt Bergisches Land) wurde festgestellt, dass die Flächen des Kahlschlages die gesetzliche Grenze von 2-ha gezielt nicht überschreiten. Damit liegen die Abholzungen im Rahmen dessen, was erlaubt ist.
Ebenfalls wurde festgestellt, dass gegen das Anlegen der Weihnachtsbaumkulturen derzeit keine frostrechtlichen Regelungen greifen.
Dennoch teilt der Minister mit: „...ich beabsichtige, die Anlage von Weihnachtsbaum- und Schmuckreisigkulturen auf Waldflächen stärker als bisher zu reglementieren. Weihnachtsbaum- und Schmuckreisigkulturen sind intensiv bewirtschaftete Kulturen im Hinblick auf Pflanzenschutz, Düngung und andere Pflegemaßnahmen und mit dem Nachhaltigkeitsprinzip der Forstwirtschaft nicht vereinbar.“
So bleibt zu hoffen, dass sich bald etwas ändern wird. Momentan laufen im Lehmichsbachtal die Vorbereitungen der gefällten Flächen für die folgende Neubepflanzung und Einzäunung auf Hochtouren.
Als kleiner Hinweis: Bei Google Maps gibt es jetzt neue Satellitenaufnahmen der Region Overath. Hier sieht man nun Luftaufnahmen des letzten Jahres in weit besserer Qualität als bisher. Die Aufnahmen zeigen sehr gut, welche Bereiche des Waldes bereits den Weihnachtsbaumkulturen zum Opfer gefallen sind.
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