Prävention - geht alle an!
05.08.10 : 16:48 : 97 mal gelesen : Verstoß melden
veröffentlicht von Unserort Redaktion für
Stadt Lohmar
In Anbetracht der sich ständig nach unten bewegenden Alterszahlen für den Einstieg in auffälliges Konsumverhalten bei Kindern und Jugendlichen, das sich u. a. in wöchentlichen Meldungen über komatös alkoholisierte Kinder zeigt oder sich in einer ständig wachsenden Zahl exzessiv Medien konsumierender Jugendlicher widerspiegelt, hat die Fachstelle Suchtprävention und Gesundheitsförderung der Diakonie im Auftrag und in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Lohmar ein Präventionskonzept erstellt. Dieses Konzept geht, ganz im Einklang mit der Entwicklungsstrategie „Lohmar – Stadt der Generationen – Raum für Jung und Alt“ von einer umfassenden und ganzheitlichen Suchtprävention aus: die bei Kleinkindern in Kindertageseinrichtungen sowie bei Tagespflegepersonen beginnt, ihren Schwerpunkt im schulischen Bereich findet und in der Altenpflege - frei nach dem Motto „Sucht hat immer eine Geschichte“ endet.
Für den Erfolg einer derartig umfangreichen Suchtprävention ist die Stadt Lohmar auf die Mitarbeit und Kooperation von Kindertageseinrichtungen, Schulen, Betrieben und Vereinen angewiesen. Die Kooperation erstreckt sich hierbei zum einen auf die Mitarbeit im Rahmen des Suchtpräventionskonzeptes, zum anderen aber sicherlich auch auf eine finanzielle Unterstützung dieses bislang im Rhein-Sieg-Kreis einzigartigen und umfassenden Ansatzes der Suchtprävention.
Mit großem Dank konnte die Stadt Lohmar nun eine Spende der Stiftung Kreissparkasse „Für uns Pänz“, in Höhe von € 1.500,- entgegen nehmen. Ergänzend zu den bis jetzt schon umgesetzten Projekten wie z.B. Schulungen für Erzieherinnen, Elternabenden an Schulen, Sprechstunden und Lehrerfortbildungen, konnten mit Hilfe der großzügigen Unterstützung der Stiftung „Für uns Pänz“, jetzt auch für alle achten Klassen der Realschule Lohmar Projekttage zum Thema Suchtprävention durchgeführt werden.
Auskünfte hierzu erteilt Jürgen Beck-Rötz vom Amt für Jugend, Familie und Bildung unter 02246 15-313.
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