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BürgerSiftungLohmar unterstützt Suchtpräventionskonzept

31.03.11 : 10:43 : 201 mal gelesen : Verstoß melden
veröffentlicht von Unserort Redaktion für
BürgerStiftungLohmar

(v.l.n.r. BürgerStiftungLohmar: Renate Krämer, Gabriele Willscheid;
Evang. Kindergarten „Regenbogenhaus“ Birk: Birgit Finkhaus mit Kindern der Einrichtung;
Diakonisches Werk: Ralph Büttner, Jürgen Schweitzer;

Haben Sie schon mal von Freudibold und Zornibold gehört? Das sind zwei von vielen Helden die stark sind, weil sie zu ihren Gefühlen stehen. Zu finden sind der ängstliche Bibberbold und der jammernde Heulibold in dem Kinderbuch „Paula und die Kistenbolde“, das Teil des Projektes Papilio ist. Der Schmetterling, so die Übersetzung des Begriffs, will Suchtprävention schon im Kindergarten ver-wirklichen. Und ganz klar: Wer selbstbewusst ist, wer seine Gefühle akzeptiert und steuern kann, braucht nicht den Kick durch Drogen. Freilich: Das Projekt gibt es nicht zum Nulltarif. Deshalb sprang jetzt die BürgerStiftungLohmar in die Bre-sche und spendierte 1.500,- Euro, um dieses pädagogische Programm zur Gewalt- und Suchtprävention in Lohmarer Kindergärten zu verwirklichen. „Wir wollen“, erklärt Gabriele Willscheid, Geschäftsführerin der BürgerStiftungLohmar, „dass unsere Kinder lernen, die Herausforderungen des Lebens mit Selbstvertrauen zu meistern“. Und da, ist BürgerStiftungLohmar - Vorsitzende Renate Krämer überzeugt, sei Papilio genau das richtige Konzept. Weil Kinder so die sozial-emotionalen Kompetenzen erwerben, die sie vor Sucht und Gewalt schützen, fügt Frau Willscheid hinzu.

Frau Krämer und Frau Willscheid überreichten an Birgit Finkhaus, stellvertretend für das katholische Familienzentrum Heide, AWO-Familienzentrum Weegen sowie das evangelische Familienzentrum Diemstraße, einen Scheck in Höhe von 1.500,- Euro. Die Spende wurde gleich weitergereicht an Jürgen Schweitzer, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes, und seinen Kollegen von der Drogenhilfe, Ralph Büttner - sozusagen als Teil des Honorars. Die Drogenhilfe des evangelischen Kirchenkreises an Sieg und Rhein ist mit der Durchführung des Projekts in den genannten Fa-milienzentren beauftragt.

Für Birgit Finkhaus, Leiterin des evangelischen Kindergartens „Regenbogenhaus“ in Birk, ist vor allem das Bewusstsein wichtig, das durch die Papilio-Fortbildung bei ihr geweckt wurde: „Soziale Kompetenz – das ist im Kindergarten ein norma-les Thema, aber jetzt wird bei uns wieder mehr darüber gesprochen, bewusst reflektiert, auch das eigene Verhalten. Man muss sich seiner Vorbildfunktion bewusst werden, gegenüber den Kindern, aber auch gegenüber Praktikant/innen und jungen Mitarbeiter/innen.“, so Birgit Finkhaus.


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