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GRÜNER Gerhard Schick (MdB) begeisterte Zuhörer vom GREEN NEW DEAL

17.04.10 : 15:39 : 143 mal gelesen : Verstoß melden
veröffentlicht von Patrick Heuwes für
GRÜNE Lindlar

Gerhard Schick (links) diskutiert in Lindlar über den GREEN NEW DEAL.

Der finanzpolitische Sprecher der GRÜNEN Bundestagsfraktion, Gerhard Schick, diskutierte am vergangenen Mittwoch bei den Artgenossen in Lindlar mit BürgerINNEN zum Thema „GREEN NEW DEAL für Arbeit der Zukunft“.

Nach gut zwei Stunden angeregter Diskussion mit dem Spitzen-GRÜNEN aus Berlin waren die Anwesenden von der Idee der GREEN NEW DEAL begeistert und überzeugt, dass der GREEN NEW DEAL, das GRÜNE wirtschafts-, finanz- und sozialpolitisches Konzept zur Vereinigung von ökologischer Verantwortung und wirtschaftlicher Vernunft, der richtige Weg sein kann, Deutschland gerecht, ökologisch und wettbewerbsfähig zu machen.

Nach der Aussage von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU), er wolle NRW zur umweltfreundlichsten Industrie-Region Europas machen, gefragt, sagte Schick: „Die anderen Parteien, besonders CDU und FDP, behandeln Umwelt- und Klimaschutz immer als kleinen Zusatz zu einer ansonsten rückwärts-gewandten Politik. Sie sagen nie, was sie dafür auch bereit sind aufzugeben. Der GREEN NEW DEAL ist dagegen ein Gesamtkonzept, wie wir Wirtschaft und Gesellschaft zukunftsfähig machen. So werden z.B. von den Maßnahmen zur Gebäudesanierung auch besonders kleine Handwerksbetriebe vor Ort Maßnahmen profitieren.“

Der historische „New Deal“ war das sozial- und wirtschaftspolitische Maßnahmenpaket, das der amerikanische Präsident Roosevelt als Antwort auf die Weltwirtschaftskrise in den 30-er Jahren schnürte, umso sprichwörtlich für die „Neuverteilung der Karten“ nach der einschneidenden Krise zu sorgen. Der (), der sich an das historische Vorbild anlehnt, ist auch eine Antwort auf die zwei großen Krisen unserer Zeit: Die Klima- und die Wirtschaftskrise können nur gemeinsam gelöst werden, indem ökologische Verantwortung mit wirtschaftlicher Vernunft vereint werden.

Mit gezielten Investitionen in Zukunftsbranchen wie Bildung und Gesundheit sowie der Umsetzung der () (Erneuerbare Energie, Energieeffizienz und Energieeinsparung) soll so der Weg zu einer Grünen Industriellen Revolution bereitet werden. Ein Grünes Wirtschaftswunder ist möglich! Dadurch können in NRW 200.000 neue und bleibende Arbeitsplätze geschaffen werden.

Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion soll bis 2020 auf mindestens 22 Prozent steigen und die energetische Gebäudesanierung von etwa 200.000 Wohnungen pro Jahr unterstützt werden. Diese Investitionen sind wichtig für den Klimaschutz und fördern insbesondere den Mittelstand und das Bauhandwerk. Weiter neue Jobs sollen durch eine verbesserte Qualität der Bildungsangebote und durch den Ausbau von Ganztagsschulen und die frühkindliche Betreuung entstehen, sowie im Sozial- und Pflegebereich.


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