Intelligenter Hochstapler plündert Netto-Filialen
28.06.10 : 12:06 : 483 mal gelesen : Verstoß melden
geschrieben von Christoph H.
Räuber hat sich offenbar auf Supermarktkette spezialisiert
Seine vorgehensweise ist durchdacht und psychologisch ausgefeilt, und bevor seine Opfer Gelegenheit haben, die Masche zu durchschauen, hält er ihnen schon eine Waffe unter die Nase. Deutschlands Netto-Filialen-Räuber hat wieder zugeschlagen. Diesmal im Kölner Ortsteil Porz-Eil.
Vergangenen Samstag betrat der Mann kurz vor Ladenschluss die dortige Filiale des Discounters und gab sich als Mitarbeiter der Geschäftsführung aus. Anschließend täuschte wie auch bei vergangenen Raubzügen eine "Übung" vor. Inhalt dieser Übung sollte das "Nachspielen" eines Überfalls sein.
Der Täter macht sich bei seinem Vorgehen zunutze, dass es in Netto-Filialen bis vor kurzem tatsächlich üblich gewesen ist, solche Übungen von Zeit zu Zeit unangekündigt mit den Mitarbeitern durchzuspielen.
In Windeseile verschaffte sich der Täter Zugang zum Tresorraum und erbeutete dort mehrere 10.000 Euro, bevor er zu Fuß flüchtete.
Der Mann wird als ca. 40-50 Jahre alt, 185cm groß und Halbbart-Träger beschrieben. Er hat rotblondes, leicht wellige Haar und eine auffällig dicke Nase. Zum Tatzeitpunkt trug er einen hellen Trenchcoat mit weißem Hemd und Krawatte.
Aufgrund seines sicheren Auftretens ist davon auszugehen, dass der Mann die Aktion nicht zum ersten und nicht zum letzten Mal durchgezogen hat.
Mit dieser Masche erbeutete der Mann mehrere 10000 Euro und flüchtete mit der Beute in unbekannte Richtung. Der 185 bis 190 Zentimeter große Flüchtige wird als korpulent beschrieben. Er soll circa 40 bis 50 Jahre alt sein, rotblondes, leicht welliges kurzes Haar und eine dicke Nase haben. Darüber hinaus trug er zur Tatzeit einen rötlichen Halbbart. Bekleidet war er mit einem dunklen Anzug mit weißem Hemd, Krawatte und hellem Trenchcoat. Aufgrund seines selbstsicheren Auftretens ist davon auszugehen, dass der Unbekannte mit dieser Masche weitere Straftaten begangen hat.
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