Stadt saniert historischen Teil des Äußeren Grüngürtels in Longerich
27.06.11 : 14:07 : 150 mal gelesen : Verstoß melden
veröffentlicht von Unserort Redaktion für
Stadt Köln
Arbeiten dienen dem Erhalt der Anlage und verbessern ihr Erscheinungsbild
Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen lässt den Bereich zwischen Neusser Landstraße und Militärringstraße im Äußeren Grüngürtel umfassend sanieren. Die Arbeiten in Longerich beginnen Mitte September und sollen bis Ende Dezember 2011 abgeschlossen sein. Mit der Sanierung will die Stadt Köln Pflegerückstände abbauen und das Erscheinungsbild der Grünanlage dauerhaft verbessern.
Der Bereich entstand als Teil des Äußeren Grüngürtels in den 1930er Jahren. Heute ist er als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen und in die Denkmalliste eingetragen. In der Nachkriegszeit hat die Stadt Köln den Waldbestand in der Anlage durch umfangreiche Aufforstungen erheblich vergrößert. Im Rahmen des Bürgerhaushalts sprach sich eine Vielzahl von Bürgerinnen und Bürgern für den „Erhalt des Äußeren Grüngürtels“ aus.
Der Rat der Stadt Köln hat daraufhin Haushaltsmittel zu dessen Sanierung und Aufwertung bereitgestellt.
Entlang der Wege lässt das Amt für Landschafspflege und Grünflächen die Gehölz- und Baumbestände durchforsten, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Die beauftrage
Firma entfernt tote Äste aus den Kronen und fällt absterbende und bereits abgestorbene Bäume. Reisig und Äste aus den Kronen sowie Unterholz und umgestürzte Bäume werden gehäckselt und auf die Gehölzflächen verteilt. An den Rändern des Baumbestands entfernt das Unternehmen auf einer Breite von rund drei Metern Sämlinge, Brombeeren und Brennnesseln und sät die Flächen anschließend mit Rasen ein.
Die Pläne sehen weiterhin vor, die Eingänge zu der Grünanlage und die Wegekreuzungenzur besseren Orientierung zu öffnen und übersichtlicher zu gestalten. Dazu werden auch in diesen Bereichen Sämlinge, Brombeeren und Brennnesseln entfernt und einzelne Bäume freigestellt. Von den Bänken, Papierkörben und Trimm-dich-Geräten in der Anlage sind teilweise nur noch Fragmente vorhanden, sie können nicht mehr benutzt werden. Deshalb entfernen die Arbeitskräfte alle Geräte der Trimm-dich-Anlage und die maroden Bänke und Papierkörbe.
Wo die Mercator- in die Militärringstraße mündet, gibt es einen nicht mehr genutzten Asphaltweg, der starke Schäden aufweist. Auf die eigentlich erforderliche Sanierung verzichtet das Amt für Landschafspflege und Grünflächen und entsiegelt den Weg.
- pal -
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