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Gibt es archäologische Funde auf Baugebiet in Köln-Ostheim?

06.10.10 : 11:50 : 130 mal gelesen : Verstoß melden
veröffentlicht von Unserort Redaktion für
Stadt Köln

Großflächige Suche nach Bodenschätzen am  Langendahlweg beginnt in Kürze

Die untere Bodendenkmalbehörde, dies ist in Köln das Römisch-Germanische Museum, hat im  Zusammenhang mit der Aufstellung eines  Bebauungsplans für das künftige Wohnungsbaugebiet„Waldbadviertel Langendahlweg“ in Köln-Ostheim eine archäologische Untersuchung der Flächen angeordnet. Der Behörde liegen Hinweise auf mögliche  archäologische Funde auf dem großen Areal zwischen Vingster Freibad, Langendahlweg und der Ostheimer Saar-Siedlung vor, die vor einer Bebauung des Geländes zu sichern wären. Die Gemeinnützige Wohnungsbau AG Köln (GAG), die die Pläne für das Baugebiet entworfen hat, will noch im Oktober dieses Jahres eine archäologische Fachfirma mit der Erkundung von möglichen Bodendenkmälern beauftragen.

Diese so genannte Prospektion umfasst zunächst den Einsatz von Baggern, die Bohrungen und  Bodenausschürfungen auf dem zur Bebauung vorgesehenen Gelände vornehmen. Insgesamt werden einige Hundert kleinere Flächen in der Größe von 50 mal 50 Zentimetern und einer Tiefe von ebenfalls 50 Zentimetern - von Experten als „Siebtestlöcher“ bezeichnet - ausgehoben. Der Bodenaushub wird dann von Fachleuten ausgiebig gesiebt und begutachtet. Die Arbeiten werden etwa zwei Wochen in Anspruch  nehmen.


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