Mehr als 15.000 Mal im Einsatz für die Sicherheit unserer Kinder
29.09.11 : 17:49 : 52 mal gelesen : Verstoß melden
veröffentlicht von Unserort Redaktion für
Stadt Köln
Stadt und Polizei Köln ziehen Bilanz ihrer Aktivitäten zum Schuljahresbeginn
Wie in jedem Jahr hat die Polizei Köln gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner Stadt Köln ein Bündel von Aktionen für die Sicherheit der Kinder zum Schulbeginn durchgeführt.
Dabei wurden die vielfältigen Aktivitäten in diesem Jahr sehr frühzeitig geplant.
Mit dem Hauptaugenmerk auf Unfallstellen gab es im Zeitraum vom 29. August bis 23. September 2011 täglich mehrere gemeinsame Aktionen zum sicheren Schulweg in den Kölner Stadtbezirken. Schon vor dem Schulstart wurden Verkehrsteilnehmerinnen und
Verkehrsteilnehmer über eine groß angelegte Plakatkampagne auf die bald zu erwartenden Schüler und insbesondere auf die Erstklässler aufmerksam gemacht. Autofahrerinnen und Autofahrer sollten schon zu diesem frühen Zeitpunkt dafür sensibilisiert werden,
dass Kinder als schwächste Verkehrsteilnehmer besonderer Aufmerksamkeit und Rücksicht bedürfen.
Insgesamt wurden 15.526 Aktivitäten, Ansprachen und Kontrollen verzeichnet. Im Einzelnen schlüsseln sich diese wie folgt auf:
11.369 Verkehrsteilnehmer überschritten bei mobilen Radarkontrollen der Stadt im Bereich von Schulen und auf bekannten Schulwegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit.
In 240 Fällen wurde der lebensrettende Sicherheitsgurt nicht oder nicht ordnungsgemäß genutzt.
432 Radfahrer fielen bei den Kontrollen durch Verkehrsverstöße auf.
In 46 Situationen wurden aber auch Autofahrer verwarnt, da sie sich falsch gegenüber Radfahrern verhalten hatten.
In weiteren 1.459 Fällen wurden Parkverstöße im Umfeld von Schulen und auf bekannten Schulwegen durch den städtischen Verkehrsdienst geahndet. Hier standen vor allem Halteverbotszonen vor Schulen sowie Fußgängerüberwege und Radwege im Fokus der
Überwachung.
Bei durchgeführten Schulbuskontrollen mussten sieben Omnibusse beanstandet werden. In einer Vielzahl von Veranstaltungen waren Stadt und Polizei präventiv tätig: 1.763 Schulkinder und Erwachsene erhielten wertvolle Tipps rund um den sicheren Schulweg.
Solche Infotage und Beratungen im Umfeld von Schulen werden auch im weiteren Verlauf des Schuljahres kontinuierlich fortgeführt.
An insgesamt neun Kölner Grundschulen wurden rund 210 Väter und Mütter der „IDötzchen“ an deren erstem Schultag zu ihren Sorgen und Nöten zum Schulweg befragt.
Sie nannten rund 130 Verkehrsbereiche im Stadtgebiet, für die sie sich Verbesserungen wünschen. Teilweise hat die Stadt, Amt für Straßen und Verkehrstechnik, diese Bereiche
bereits überprüft, auch wurden verschiedene Optimierungen schon eingeleitet, beispielweise deutlichere Hinweise an Fußgängerüberwegen, Sichtverbesserungen an unübersichtlichen
Stellen, die Verkürzung von Wartezeiten an Ampeln oder eine deutlichere Kennzeichnung von Schulwegen.
Der Leiter der Direktion Verkehr der Polizei, Leitender Polizeidirektor Helmut Simon, und Kölns Stadtdirektor Guido Kahlen sind sich einig: „Unsere gemeinsamen Aktionen veranstalten wir zum Schutz der jüngsten und schwächsten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Die hohe Anzahl an Geschwindigkeitsüberschreitungen und Parkverstößen
zeigt, dass auch die repressiven Maßnahmen notwendig und sinnvoll sind.“
- jm -
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