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Da simmer nit mehr dabei

22.04.10 : 13:26 : 195 mal gelesen : Verstoß melden
geschrieben von Christoph H.

Fans des 1. FC Köln, "IMG_9927" by "funky1opti"; Flickr-Download; CC-BY-Lizenz

Sie müssen leider draußen bleiben – aber nicht nur draußen vor der Tür, sondern gleich draußen vor dem Stadtteil. Es trifft eine Gruppe FC-Fans. Und zwar besonders hart: Zum Derby gegen Mönchengladbach sind sie unerwünscht. Die Polizei hat ihnen persönlich die Verbote auferlegt. Um Ausschreitungen zu vermeiden.

Eine Maßnahme offenbar, die sich gegen mögliche zukünftige Handlungen richtet. Vorverurteilung im eklatanten Ausmaß? Ganz so unschuldig sind die Betroffenen nicht. Vorher hat ihnen schon der FC Köln Hausverbot erteilt. Dennoch gehen die meisten gerne wenigstens nach Müngersdorf, wenn ein Heimspiel stattfindet. Die Atmosphäre genießen. Die Freunde treffen. Alles nicht mehr möglich. Für „Risikospiele“ greift ab sofort ein so genanntes „Betretungsverbot“ für die gesamte Stadt. Ausgesprochen durch die zuständigen Polizeiämter.

Diese würden ihre Verbote aber teilweise mit völlig irrelevanten Dingen wie Personalienüberprüfungen begründen, schallt es Kritik aus den Reihen der Fans. Viele fühlen sich zu Unrecht stigmatisiert, für „Zukunftsverbrechen“ beschuldigt. Ein Abgrund hat sich aufgetan, zwischen FC und Fans. Ein Abgrund, der nur durch die gemeinsame Verantwortung der Fans wieder geschlossen werden kann.


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