Spatenstich Städtisches Gymnasium Hennef
12.11.10 : 14:05 : 351 mal gelesen : Verstoß melden
veröffentlicht von Unserort Redaktion für
Stadt Hennef
(ms) „Die Investitionen ins Gymnasium summieren sich auf 7,1 Millionen Euro. Doch trotz der angespannten Haushaltslage ist es uns sehr wichtig, in die Bildung und die moderne Ausstattung des Gymnasiums zu investieren“, sagte Bürgermeister Klaus Pipke anlässlich des Spatenstiches zum ersten Bauabschnitt am Städtischen Gymnasium Hennef (SGH). Dort entsteht ein dreigeschossiger Neubau für naturwissenschaftliche Räume. Gesamtkosten 3,9 Millionen Euro. Nach der Fertigstellung werden ab 2011 in einem zweiten Bauabschnitt die alten naturwissenschaftlichen Fachräume in einen Mensa- und Freizeitbereich umgebaut. Die Kosten für beide Bauabschnitte belaufen sich insgesamt auf 7,1 Millionen Euro und werden komplett von der Stadt getragen. Geplanter Fertigstellungstermin ist 2012.
Der Neu- und Umbau am Gymnasium stellt die größte Hennefer Einzelinvestition in den Jahren 2010 bis 2012 dar. Die entsprechenden Pläne sowie die vorgestellten Entwurfsplanungen der Zacharias Planungsgruppe (Sankt Augustin) für den An- und Umbau haben die Mitglieder des Bauausschusses und des Ausschusses für Schule, Sport und Städtepartnerschaft im Januar 2010 zugestimmt.
Musikalisch eingerahmt wurde der Spatenstich von der Unterstufen-Band und dem Unterstufenchor mit den Popsongs "Die Perfekte Welle" von Juli und "Hey, Soul Sister" von Train sowie dem SGH Song, vorgetragen vom Oberstufenchor plus Band.
Neubau naturwissenschaftliche Räume
Im ersten Bauabschnitt entsteht nun der Neubau der naturwissenschaftlichen Räume. In dem neuen Gebäudetrakt werden für den Biologie-, Chemie- und Physikunterricht adäquate Räume neu hergerichtet. Im Erdgeschoss entstehen zwei Physikräume mit jeweils rund 70 Quadratmetern, ein weiterer Physikraum mit rund 85 Quadratmetern, ein Schulraum mit rund 93 Quadratmetern, ein rund 92 Quadratmeter großer Vorbereitungsraum sowie ein Technikraum und ein Putzmittelraum. Im ersten Obergeschoss entstehen drei Biologieräume mit jeweils rund 71 Quadratmetern sowie ein weiterer Biologieraum mit rund 85 Quadratmetern. Außerdem werden ein Vorbereitungsraum mit rund 85 Quadratmetern und ein Technikraum geschaffen. Für das zweite Obergeschoss sind zwei Chemieräume mit jeweils rund 71 Quadratmetern und ein Chemieraum mit rund 85 Quadratmetern vorgesehen. Auch hier kommt ein Vorbereitungsraum mit rund 92 Quadratmetern, ein Technikraum sowie eine 71 Quadratmeter große Schulklasse hinzu.
Die Sanierungsbedürftigkeit beziehungsweise die Notwendigkeit eines Neubaus der naturwissenschaftlichen Räume ist im Rahmen der vom Land initiierten Qualitätsanalyse an Schulen im Sommer 2009 festgestellt worden. Bereits ein Jahr später wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Die Bauzeit für die Errichtung des dreigeschossigen Neubaus, der an das bestehende Schulgebäude andockt, beträgt circa ein Jahr. Voraussichtlich werden die neuen Räume zu Beginn des Schuljahres 2011/2012 in Betrieb genommen.
Mensa- und Freizeitbereich
Nach der Fertigstellung des Neubaus werden in einem zweiten Bauabschnitt die derzeit noch naturwissenschaftlich genutzten Fachräume in einen Mensa- und Freizeitbereich umgebaut. Zu Beginn des Schuljahres 2012/2013 ist die Fertigstellung geplant. Entstehen werden eine Mensa (390 Quadratmeter), ein Schulbistro (75 Quadratmeter), ein Essensausgabebereich (80 Quadratmeter), ein Küchenbereich mit Nebenräumen (380 Quadratmeter) und ein Freizeitbereich (77 Quadratmeter).
Mit dem Beginn des Schuljahres 2009/2010 ist am Gymnasium Hennef der gebundene Ganztag eingeführt worden. Damit verbunden war auch die Einführung einer einstündigen Mittagspause und das Angebot eines warmem Essens sowie weitere Betreuungsmaßnahmen zur Mittagszeit. Derzeit bietet die vorhandene Mensa 100 Plätze für die Beköstigung von Schülern und Lehrern. Mit dem geplanten Umbau wird die Platzzahl auf 280 erhöht.
Durch den Neubau des naturwissenschaftlichen Bereiches und den anschließenden Umbau der vorhandenen naturwissenschaftlichen Räume zum Mensa- und Freizeitbereich – anstatt beides zeitgleich zu bauen – spart die Stadt 500.000 Euro, da für die Dauer des Neubaus die vorhandenen Räume weiter genutzt werden können und eine Anmietung von Containerklassen, für die vorübergehende Unterbringung der naturwissenschaftlichen Räume, nicht nötig wird. Durch den im Neubau integrierten Aufzug wird darüber hinaus das gesamte Schulgebäude auf allen Ebenen barrierefrei erschlossen.
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