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Kinder- und Jugendparlament beschlossen

11.05.11 : 10:32 : 99 mal gelesen : Verstoß melden
veröffentlicht von Unserort Redaktion für
Stadt Hennef

Parlament und Wahlverfahren

(dmg) Hennef bekommt ein Kinder- und Jugendparlament – so beschloss es der Jugendhilfeausschuss bei seiner letzten Sitzung am 4. Mai einstimmig. Zugleich beschloss der Ausschuss eine Verfahrensordnung für die Wahl des Kinder- und Jugendparlamentes (KiJuP). Das Gremium wird 21 Mitglieder haben: je zwei Vertreter der vier weiterführenden Schulen, je ein Vertreter für die Grundschulen und Förderschulen und drei Vertreter aus Reihen der Vereine, die in der Kinder- und Jugendarbeit aktiv sind. Jede in Hennef lebende neun- bis sechzehn jährige Person – respektive jeder Schüler der weiterführenden Schulen – kann in das KiJuP gewählt werden. Das KiJuP soll vier Mal pro Jahr tagen.
Aufgabe des KiJuP wird es sein, die Interessen der Hennefer Kinder und Jugendlichen gegenüber der Verwaltung und den politischen Gremien der Stadt Hennef zu vertreten. Das KiJuP nimmt Anregungen und Wünsche der Hennefer Kinder und Jugendlichen entgegen und versucht Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten, die dann mit den Fachämtern der Stadtverwaltung in konkrete Aktionen umgesetzt werden oder als Anträge in den Jugendhilfeausschuss eingebracht werden können. Das KiJuP wird bei Maßnahmen der Stadtverwaltung und des Rates, die Interessen von Kindern und Jugendlichen in grundsätzlicher Bedeutung berühren, beteiligt. Der Sprecher des KiJuP nimmt außerdem als beratendes Mitglied an Sitzungen des Jugendhilfeausschusses teil.

Die Wahlen zum KiJuP werden zu Beginn jedes Schuljahres an den Hennefer Schulen stattfinden – erstmals nach den Sommerferien 2011. Die Schulen können entscheiden, ob die gesamte Schülerschaft zur Wahlurne geht. Alternativ kann an den weiterführenden Schulen der Schülerrat, also das Gremium aller Klassen- und Stufensprechern, die Vertreter für das KiJuP wählen. An den Grundschulen wählen alle Schüler der vierten Klasse. Die Stadt oder ein von der Stadt zu beauftragender freier Träger der Jugendhilfe unterstützt die Schulen und die Schülervertretungen im Bedarfsfall bei der Organisation der Wahl. Zu diesem Zweck beauftragte der Jugendhilfeausschuss die Stadtverwaltung, mit mindestens zwei freien Trägern der Jugendhilfe Verhandlungen für die Begleitung des Kinder- und Jugendparlamentes zu führen. Die Einrichtung eines solchen Kinder- und Jugendparlamentes geht zurück auf einen Antrag der Hennefer SPD.


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