Baufortschritte am Städtischen Gymnasium Hennef
18.08.11 : 13:47 : 168 mal gelesen : Verstoß melden
veröffentlicht von Unserort Redaktion für
Stadt Hennef
(ms) Bürgermeister Klaus Pipke war beeindruckt. Die neueste und hochwertigste Technik im Bezug auf naturwissenschaftlichen Unterricht steht den Lehrern und Schülern des Städtischen Gymnasiums Hennef nun nach den Sommerferien zur Verfügung. Bei einem Baustellenrundgang informierte sich der Bürgermeister über die Fortschritte am Neu- und Umbau des Gymnasiums.
„Am 5. September erfolgt, wie geplant, die Übergabe des Neubaus an die Schule. Dann geht es mit dem zweiten Bauabschnitt, dem Umbau der ehemaligen naturwissenschaftlichen Fachräume in einen Mensa- und Freizeitbereich, weiter“, erklärte Michael Herkenrath von der Zacharias Planungsgruppe.
Freuen können sich Lehrer und Schüler nun auf modernste Biologie-, Chemie- und Physikräume. Im Erdgeschoss gibt es zwei Physikräume mit jeweils rund 75 Quadratmetern, einen weiteren Physikraum mit rund 90 Quadratmetern, einen Vorbereitungs- und Sammlungsraum von rund 100 Quadratmetern, eine Ersatzklasse mit rund 95 Quadratmetern sowie einen Technikraum. In den Physikräumen sind von der Decke absenkbare Ausstattungen mit Gas- und Stromanschlüssen für die Schülertische eingebaut. Diese können je nach Unterrichtsstoff als Experimentierausstattung für die Schüler von der Decke herabgelassen werden. Dabei werden die Tische zu vier Arbeitsgruppen mit je acht Schülern als Block zusammengestellt. Alle Physikräume bieten für maximal 32 Schüler Platz und können voll verdunkelt werden. Die Räume enthalten zudem einen Lehrerarbeitstisch mit zentraler Steuerung für alle technischen Einrichtungen und sind mit dimmbaren Licht ausgestattet.
Im ersten Obergeschoss sind drei Biologieräume mit jeweils rund 75 Quadratmetern, ein Biologieraum mit 90 Quadratmetern, ein Vorbereitungs- und Sammlungsraum mit rund 100 Quadratmetern sowie einem Technikraum zu finden. In den Biologieräumen befinden sich jeweils vier auf dem Boden feststehende Experimentiersäulen für die Schüler und ein Lehrerarbeitstisch.
Im zweiten Obergeschoss findet der Chemieunterricht statt. Dort befinden sich zwei Chemieräume mit jeweils rund 75 Quadratmetern, ein Chemieraum mit rund 90 Quadratmetern, ein Vorbereitungs- und Sammlungsraum mit 100 Quadratmetern, eine Ersatzklasse mit rund 75 Quadratmetern sowie ein Technikraum. In den Chemieräumen befinden sich jeweils vier auf dem Boden feststehende Experimentiersäulen für die Schüler und ein Lehrerarbeitstisch. Sämtliche Chemieräume sind mit Digestorien ausgestattet. Der große Chemieraum lässt sich zudem auch Vollverdunkeln, so dass hier alternativ Physikunterricht erteilt werden kann.
Durch den im Neubau integrierten Aufzug ist das gesamte Schulgebäude auf allen Ebenen barrierefrei erschlossen. Der Neubau ist zudem mit einem außen liegenden Sonnenschutz mit Raffstoreanlagen und einer sonnenstandabhängigen Steuerung ausgestattet. Alle naturwissenschaftlichen Räume enthalten eine Beamerausstattung und Whiteboardtafeln.
Mensa- und Freizeitbereich
Der Umbau der ehemaligen naturwissenschaftlichen Räume in einen Mensa- und Freizeitbereich hat pünktlich zum Ferienanfang begonnen. „Lärmintensive Arbeiten werden und wurden jetzt schon in den Sommerferien erledigt“, sagte Projektmanager Kaj Jensen vom Ingenieur- und Architekturbüro Müller und Partner. Entstehen werden eine Mensa (390 Quadratmeter), ein Schulbistro (75 Quadratmeter), ein Essensausgabebereich (80 Quadratmeter), ein Küchenbereich mit Nebenräumen (380 Quadratmeter) und ein Freizeitbereich (77 Quadratmeter).
Mit dem Beginn des Schuljahres 2009/2010 ist am Gymnasium Hennef der gebundene Ganztag eingeführt worden. Damit verbunden waren auch die Einführung einer einstündigen Mittagspause und das Angebot eines warmen Essens sowie weitere Betreuungsmaßnahmen zur Mittagszeit. Die vorhandene Mensa bot 100 Plätze für die Beköstigung von Schülern und Lehrern. Mit dem geplanten Umbau wird die Platzzahl auf 280 erhöht.
Durch den Neubau des naturwissenschaftlichen Bereiches und den nun anschließenden Umbau der vorhandenen naturwissenschaftlichen Räume zum Mensa- und Freizeitbereich – anstatt beides zeitgleich zu bauen – spart die Stadt 500.000 Euro, da für die Dauer des Neubaus die vorhandenen Räume weiter genutzt werden konnten und eine Anmietung von Containerklassen, für die vorübergehende Unterbringung der naturwissenschaftlichen Räume, nicht nötig war.
Der geplante Fertigstellungstermin für das gesamte Bauprojekt ist Sommer 2012. Die Kosten für beide Bauabschnitte belaufen sich insgesamt auf 7,1 Millionen Euro und werden komplett von der Stadt getragen
Beitrag teilen:
Facebook
Twitter






Facebook
Twitter