2010-07-20 Schreiben Nr. 03 an OB, BB, AMT 51
21.07.10 : 11:34 : 285 mal gelesen : Verstoß melden
veröffentlicht von Uwe Peter für
Bürgerinitiative Kannheideweg
Guten Tag Herr Nimptsch,Guten Tag Frau Thorand,Guten Tag Herr Stein,im Weiteren...
Hier läuft -- schon wieder -- etwas völlig falsch!
in der letzten Woche habe ich mich persönlich an SIE BEIDE gewandt. Zuallererst mit dem Anliegen, warum zu dem Vorhaben hier ein Kinderheim dauerhaft anzusiedeln, vorher mit uns Nachbarn nicht gesprochen und daher auch kein Einvernehmen erzielt wurde. Wie sich das von alters her gehört!
Insbesondere hierzu habe ich von Ihnen bisher noch NICHTS vernommen.
Gestern hat sich stattdessen Herr Stein an mich mit der unten beigefügten Nachricht gewandt. In dieser bietet er mir an, in einem persönlichen Gespräch die "Notwendigkeit" für sozialpädagogische Angebote dieser Art und die "Auswahl des Standorts" zu erörtern. An dem Gespräch soll außerdem die stellvertretende Leiterin des Bauordnungsamts teilnehmen.
Ich scheine den Eindruck zu vermitteln, das mir das bisher unklar ist. Und es mir deshalb an Einsicht mangelt. Für mich ergibt sich aus der Art Ihrer Bearbeitung, das es bei Ihnen bisher noch kein wirkliches Einsichtsbewusstsein für ein städtisches bzw. kommunales Fehlverhalten, konkret gegenüber dem Bürgerwillen rücksichtsloses Vorgehen, gibt. Ich habe zuallererst nicht das Bedürfnis auf "persönliche Nachhilfe dieser Art", wenn ich persönlich an SIE BEIDE schreibe. Und mir zugesichert wird, das mein Schreiben an Sie weitergeleitet wird.
Ich betone erneut, dass die hier ansässigen Eigentümer und Anwohner Ihre Entscheidung hier zu leben aufgrund der elementaren Lebensprinzipien unserer Gesellschaft wie Autonomie, Eigenverantwortung, Leistung, Subsidiarität und Individualität getroffen haben. Dieses zeichnet unsere Nachbarschaft aus. insbesondere, um einen Ihren Vorstellungen und Lebensleistungen entsprechendes Wohn- und Lebensumfeld zu gestalten. Die Einrichtung eines Kinderheims oder einer vergleichbaren Einrichtung verfremdet dauerhaft den Charakter, Sinn und Zweck der Ansiedlung. Und ist von den Eigentümern und Anwohnern daher nicht gewünscht.
Sehr geehrter Herr Nimptsch,sehr geehrte Frau Thorand,sehr geehrter Herr Stein,
wie sehen SIE BEIDE denn diesen Standpunkt? Wußten SIE BEIDE vorher von diesem Vorgehen? Wie würden SIE BEIDE sich denn behandelt, geschweige denn respektiert fühlen?
Ich biete Ihnen, Herr Stein, an, sich morgen, Mi., den 21.07. oder Fr., 23.07.2010 von 08.00 bis 10.00 Uhr hierzu unverbindlich und vorbehaltlich des Rechtswegs zur Überprüfung der Vorgehensweise und Entscheidung mit mir auszutauschen, um wie von mir gewünscht, Lösungsmöglichkeiten für den Betrieb eines Kinderheims (365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag, An- und Abfahrt der Beschäftigten rund um die Uhr, Transport-, Lieferanten- und Besuchsverkehr, usw.) an geeigneterer Stelle (Nähe zu Behörden, sozialen Einrichtungen, Ärzten und Apotheken, öffentlicher Nahverkehr, usw.) zu erörtern. Ich bedanke mich bei Ihnen, Frau Thorand, wenn Sie daran teilnehmen.
Mit freundlichen GrüssenUwe Peter
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Schriftführerin: VeH e.V. Verein ehemaliger Heimkinder
Heidi Dettinger
Mies-van-der-Rohe-Weg 43
31535 Neustadt
Tel: 05032/96 46 47
E-Mail: h.dettinger@gmx.de
Schreibt Freitag, 27. August 2010 13:17 an den HKVD
Hallo,
ich bin durch eine Nachricht von Herrn Tjaden auf einen kurzen)Artikel auf Ihrer Seite gestoßen und ich muss sagen, dass dieser mich auf höchste empört hat - mehr noch, nachdem ich ein bisschen recherchiert hatte, um herauszufinden, um was es hier eigentlich geht.
Und mir scheint, dass hier ein Verband ehemaliger Heimkinder mobil macht gegen Heimkinder!
Stehen Sie wirklich als Verband hinter den Forderungen und Erklärungen des Uwe Peter, der auf Gedeih und Verderb verhindern will, dass neun Kinder im Alter von 4 - 12 (von ihm mal eben als "schwer erziehbar" abqualifiziert!) in einem Haus in seiner Nachbarschaft einziehen?
Wo sind denn diese Kinder besser aufgehoben, nach Meinung von Herr Peters und Ihres Kommentators? In einem Gewerbegebiet? Außerhalb von geschlossenen Ortschaften? In der Wüste? Ganz unauffällig hinter Stacheldraht?
Gerade ehemaligen Heimkindern sollte doch klar sein, was es heißt, stigmatisiert und aus dem gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen und ausgegrenzt zu werden...
Ich jedenfalls weiß was es heißt, als "Schwererziehbare" in einem Heim am Stadtrand ohne Kontakt nach außen "gehalten" worden zu sein. Und ich weiß bestimmt, dass ich mir für Kinder heute etwas besseres wünsche: ein Leben in einer normalen Nachbarschaft gehört u.a. dazu. Mehr noch: mein Teil meines Kampfes gilt der Besserstellung der Kinder heute. Solche Menschen wie dieser Peter machen diesen Kampf ungleich schwieriger. Und leider auch solche Kommentare wie der Ihre und besonders auf der Homepage eines Verbandes der sich laut eigener Aussage auch um das Wohl heutiger Kinder/Heimkinder bemüht!
Mit freundlichem Gruß
Heidi Dettinger





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Sehr geehrter Herr Uwe Peter,
wie der HKVD der Presse entnommen hat, haben Sie Bedenken gegen die Errichtung eines Kinderheimes. Wir teilen Ihnen mit, dass wir die Bedenken unterstützen. Wie Sie den Seiten des HKVD/Presse entnehmen, ist die Unterbringung von Kindern in Heimen mehr als fragwürdig. Wir plädieren für eine unterstützende Familienhilfe vor Ort.
Außerdem weisen wir Sie darauf hin, dass die Inobhutnahmen mehr als fragwürdig sind und sich bei derart hohen Tagessätzen inzwischen für die Betreiber von Heimen ein lukratives Geschäft ist. Die meisten Einrichtungen. Wir machen Sie auch auf die Sendung im ZDF aufmerksam, die kürzlich bei Frontal 21 über die Geschäfte mit Heimkindern berichtete.
Sie schreiben:
„Lösungsmöglichkeiten für den Betrieb eines Kinderheims (365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag, An- und Abfahrt der Beschäftigten rund um die Uhr, Transport-, Lieferanten- und Besuchsverkehr, usw.) an geeigneterer Stelle (Nähe zu Behörden, sozialen Einrichtungen, Ärzten und Apotheken, öffentlicher Nahverkehr, usw.) zu erörtern.“
Welch mögliche Gefahren aber von solch einer Einrichtung ausgehen könnte, ist Ihnen leider noch verschlossen. Heute werden nur noch schwer geschädigte Kinder in diese überteuerte Heimerziehung geschickt. Das Ergebnis dieser Pädagogik dürfen Sie bei uns nachlesen. Wir möchten uns an dieser Stelle, für Ihr drohendes Leid, ein großes Bedauern ausrichten.
Wir unterstützen Sie gern bei Ihren Bestrebungen auch durch unsere Mitglieder. Wenn Sie es wünschen, nehmen wir gern persönlich Kontakt zu Ihnen auf.
Mit freundlichen Grüßen
HKVD
www.heimkinderverband.de
info@heimkinderverband.de