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Turnhallenboden wird nach möglichem Bombenblindgänger untersucht

24.03.11 : 15:31 : 287 mal gelesen : Verstoß melden
veröffentlicht von Unserort Redaktion für
Stadt Essen

Keine Gefahr für Schüler und Lehrer

Bei Vorbereitung zu der geplanten Regenwasserabkopplung
im Bereich der Gustav-Heinemann-Gesamtschule wurden
routinemäßig Luftbilder ausgewertet. Damit wird geprüft, ob
eventuell noch Kampfmittel aus dem 2. Weltkrieg im Erdreich
liegen, die bei Tiefbauarbeiten zur Gefahr werden könnten. Die Überprüfung der Luftbilder hat ergeben, dass unter der Turnhalle der Schonnebecker Gesamtschule möglicherweise noch ein Bombenblindgänger im unteren Erdreich liegt, von dem aber in der jetzigen Lage keine Gefahr für Schüler und Lehrer ausgeht.

In Absprache mit dem Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung
Düsseldorf, dem Ordnungsamt, der städtischen Immobilienverwaltung und der Schulleitung wurde nun vereinbart,
die Sommerferien zu nutzen, um Sondierungsbohrungen
vorzunehmen. Der Schulbetrieb wird so nicht gestört.

Mit Sondierungsbohrungen kann die Lage des eventuellen
Blindgängers genau lokalisiert werden. Sollte eine Bergung
erforderlich sein, bietet die unterrichtsfreie Zeit die Möglichkeit,
den Hallenboden aufzunehmen und den Bombenblindgänger zu bergen.

Zum Hintergrund: Die Turnhalle wurde Anfang der 1970er Jahre auf einer Aufschüttung errichtet. Erst seit Mitte der 1980er Jahre besteht die Möglichkeit, durch gezielte Luftbildauswertung Bombenblindgänger aus dem 2. Weltkrieg zu lokalisieren. Gerade in Essen werden bei Tiefbaumaßnahmen häufig englische oder amerikanische Bombenblindgänger aus dem 2. Weltkrieg entdeckt.


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