Geld ausgeben für einen Christkindmarkt?
02.07.10 : 13:47 : 142 mal gelesen : Verstoß melden
veröffentlicht von Unserort Redaktion für
Gemeinde Engelskirchen
Das sollte man wissen !
Hier und da werden Bedenken geäußert, dass die Gemeinde Geld für einen Christkindmarkt bzw. den dazu notwendigen Festplatz ausgeben will, andererseits wichtige Aufgaben aber nicht finanziert werden könnten. Hierbei ist es wichtig zu wissen, dass das eine nichts mit dem anderen zu tun hat und der Sachverhalt anders ist.
Die Gemeinde Engelskirchen darf keinerlei neue Ausgaben im so genannten freiwilligen Bereich tätigen. Dies gilt also auch für Ausgaben, die mit einem Christkindmarkt und der Herrichtung eines Festplatzes hinter dem Rathaus zu tun haben. Daher soll diese Aufgabe an die Gemeindewerke, die rechtlich eigenständig sind, delegiert werden. Aber auch hier gilt, dass solche Ausgaben gegenfinanziert werden müssen und das klappt: Durch die Beteiligung von Veranstaltungspartnern und Vermietungseinnahmen für den Platz ist dies gewährleistet! Viel mehr noch: Durch feste finanzielle Zusagen von Werbepartnern kommt sogar mehr rein als ausgegeben wird. Bereits jetzt sind € 15.000,- jährlich zugesagt. Die finanziellen Verpflichtungen für dieses Projekt belaufen sich dem gegenüber auf € 9.000,-- pro Jahr. Wir haben also bereits jetzt einen Überschuss von € 6.000,--. Dabei sind Einnahmen aus Open-Air-Veranstaltungen und Anteile an den Standgebühren des Marktes noch nicht einmal eingerechnet. Das heißt im Klartext: Der Festplatz kostet die Gemeinde keinen Cent, sondern bringt sogar Einnahmen, die dann z.B. dem Schwimmbad zu Gute kommen können.
Besonders überzeugend ist die Einschätzung der Kommunalaufsicht, die streng über die Ausgaben der Gemeinde wacht. Sie sieht in dem Vorhaben eine große Chance, die wirtschaftlich darstellbar ist.
Also: eine bessere Möglichkeit, einen riesigen Werbeeffekt zu realisieren, dabei den Einzelhandel zu unterstützen, den Menschen ein echtes Highlight zu bieten und dabei sogar noch Geld für die Gemeindekasse zu verdienen, gibt es ganz selten! Gut, dass sich die Mehrheit des Rates für diese einmalige Chance entschieden hat.
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