Zorn: Zanders noch nicht aufgeben - Forderung nach einer Transfergesellschaft
19.10.11 : 17:31 : 140 mal gelesen : Verstoß melden
geschrieben von Peter Rhein
Zu der aktuellen Entwicklung bei der Firma M-real / Zanders in Bergisch Gladbach erklärt Gerhard Zorn, Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreistag und Landratskandidat:
"Die Nachricht über die beabsichtigten Kündigungen von ca. der Hälfte der noch bei M-real / Zanders Beschäftigten macht mich sehr betroffen. Die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und ihre Familien trifft dies sehr hart. Sie selbst sind für diese Situation nicht verantwortlich. Die Lohnkosten waren bei M-real / Zanders nicht der entscheidende Kostenfaktor!
Die SPD steht geschlossen an der Seite der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Bei dem Besuch von Gerhard Zorn bei Betriebsrat vor ca. zwei Wochen bestand für den Betriebsratsvorsitzenden Frank Eschenauer noch Grund zu vorsichtigem Optimismus, dass ein neuer Investor gefunden werden kann. Gespräche auch des Betriebsrates hatten die Hoffnung keimen lassen, dass dieser am Standort Bergisch Gladbach und den dort möglichen hochwertigen Produkten Interesse hat.
Jetzt ist der Betriebsrat am Zug, von der Standortvereinbarung gebrauch zu machen und selbst auf die Suche nach einem Investor zu gehen. Der aktive Kampf um die Arbeitsplätze geht in eine neue Phase. Die SPD wird dies aktiv unterstützen.
M-real / Zanders muss aber größere Verantwortung für die Beschäftigten übernehmen, wenn es dann doch zum Abbau der Arbeitsplätze kommt: Ich fordere die Geschäftsführung auf, eine Transfergesellschaft zu gründen und von dort die Vermittlung aller Beschäftigten in neue Arbeitsplätze zu unterstützen. Solche Arbeitsplätze können und müssen dann auch in einem Papier- und Gewerbebepark am Standort geschaffen werden!
Erste Priorität bleibt aber, über den Betriebsrat einen geeigneten Investor zu finden!"
Quelle: spd-rbk.de/
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